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06.02.2013 10:29 Alter: 2Stunde(n)

Eine der wichtigsten internationalen Auszeichnungen im Bereich Visual Effects an Produktion der Filmakademie Baden-Württemberg vergeben:

"Natalis"gewinnt VES Award in der Kategorie "Outstanding Visual Effects in a Student Project"

Los Angeles/Ludwigsburg, 6. Februar 2013.

Der am Institut für Animation, Visual Effects und digitale Postproduktion der Filmakademie Baden-Württemberg entstandene Diplomfilm Natalis der Regisseure Daniel Brkovic und Jan-Marcel Kühn wurde am vergangenen Abend mit einem VES Award in der Kategorie "Outstanding Visual Effects in a Student Project" ausgezeichnet. Die VES Awards, die 2013 zum elften Mal stattfanden, gelten nach dem VFX-Oscar als wichtigste internationale Auszeichnung im Bereich Visual Effects und werden einmal jährlich in Los Angeles von der Visual Effects Society vergeben. Natalis setzte sich in der Gunst der Jury gegen drei weitere studentische Filme durch, von denen zwei ebenfalls am Animationsinstitut in Ludwigsburg entstanden: Auch Globosome von Sascha Geddert und Rollin' Safari von Kyra Buschor, Anna Habermehl und Constantin Päplow wurden von der Visual Effects Society für einen Award nominiert.

Regisseur Daniel Brkovic, der ergänzend zu seinem Studium an der Filmakademie bereits Erfahrungen bei renommierten VFX-Firmen wie Pixomondo, Studio Soi oder Framestore sammeln konnte, erläutert den Entstehungsprozess von Natalis:

"Die ursprüngliche Idee stammt von Felix Mertikat, der sie uns freundlicherweise als Grundlage für unser Diplomprojekt zur Verfügung stellte. Neben einer stabilen Pipeline mussten wir auch eigene Workflows und Plugins entwickeln, um das Projekt nach unseren Vorstellungen realisieren zu können. Technisch haben wir zum Beispiel im Hinblick auf Motion Capturing, Facial Capturing und Muscle Rigs absolutes Neuland betreten. Wir sind überglücklich, den VES Award gewonnen zu haben und danken an dieser Stelle unserem Team und dem Animationsinstitut, ohne dessen Unterstützung das Projekt nicht möglich gewesen wäre."

Natalis erzählt in visuell beeindruckenden Bildern die Geschichte des halb humanoiden, halb technischen Roboters EA, der die heimatlichen Wälder durchstreift und dabei eine seltsame Pflanze entdeckt, in deren Kokon ein menschlicher Embryo schwimmt. Als der menschliche Roboter die Pflanze berührt, erlebt er eine Zukunftsvision, in der er das unabdingbare Schicksal seiner fantastischen Welt erlebt und versucht, dagegen anzukämpfen.

Neben den Regisseuren Daniel Brkovic und Jan-Marcel Kühn und Producer Philipp Wolf waren auch maßgeblich die Technical Directors Tom Ferstl, David Kirchner und Karsten Wagenknecht sowie weitere Studierende des Animationsinstituts am Projekt beteiligt. Die ausführlichen Credits mit allen an der Produktion beteiligten Studierenden finden Sie auf der Website des Animationsinstituts im Bereich Studentische Projekte.

Weitere Informationen zum Film:

Facebook - http://www.facebook.com/natalismovie

Teaser: vimeo.com/57794321

Making Of: vimeo.com/57540292