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05.02.10 14:59 Alter: 213 days

Nominierungen für den Adolf-Grimme-Preis 2010 stehen fest:

 

Filmakademie-Absolventen sowie Professor Christoph Fromm an nominierten Produktionen beteiligt

Ludwigsburg, den 05.02.2010

Insgesamt 52 Fernsehproduktionen sind am vergangenen Mittwoch (03.02.2010) für den 46. Adolf-Grimme-Preis nominiert worden. In der Endrunde um den renommierten Preis befinden sich auch neun Produktionen, an denen Diplomanden der Filmakademie Baden-Württemberg beteiligt sind.

Allen voran Jung-Dokumentaristin Astrid Schult, die mit ihrem Team Martin Bromber und Oliver Dressnandt (Produktion), Sebastian Bäumler (Kamera), Robert Wellié (Montage/Schnitt) sowie den Filmmusikern Christopher Bremus und Steven Schwalbe für ihren Film „Der innere Krieg“ in der Kategorie  „Information und Kultur“ nominiert ist. Der ebenso eindrucksvolle wie bewegende Abschlussfilm an der Filmakademie Baden-Württemberg entstand in Koproduktion mit dem ZDF/das kleine Fernsehspiel und begleitet einfühlsam amerikanische Soldaten, die nach Auslandseinsätzen auf dem US-Stützpunkt Landstuhl versuchen, wieder einen Weg zurück in die Normalität zu finden. Doch die Kriege im Irak und in Afghanistan haben Spuren hinterlassen, die nicht so einfach fortzuwischen sind.

Darüber hinaus kann „Nacht vor Augen“ von Regiediplomandin Brigitte Maria Bertele möglicherweise seiner langen Reihe an Auszeichnungen bald eine weitere hinzufügen: Der Spielfilm, zu dem Filmakademie-Absolventin Johanna Stuttmann das Drehbuch schrieb, ist in der Kategorie Fiktion nominiert und erzählt von dem Bundeswehrsoldaten David, der nach einem Auslandseinsatz in Afghanistan in sein Heimatdorf im Schwarzwald zurückkehrt. Doch der junge Mann hat in Afghanistan Dinge gesehen und erlebt, die er nicht verarbeiten kann. „Nacht vor Augen“ ist eine noirfilm-Produktion in Koproduktion mit dem SWR/Debüt im Dritten, die von der MFG Filmförderung unterstützt wurde.

Darüber hinaus befinden sich eine ganze Reihe weiterer Filmakademie-Absolventen im Rennen um den Adolf-Grimme-Preis. Darunter Philipp Sichler der die Bildgestaltung des NDR-Science-Fiction-Films „Nicht von diesem Stern – Up! Up! To the Sky“ übernommen hat, Autorin Katrin Bühlig, die für das Drehbuch zum Tatort „Altlasten“ verantwortlich zeichnet sowie Michael Pröhl (Buch) und Florian Schwarz (Regie), die zum Team rund um den ARD-Tatort „Weil sie böse sind“ gehören. Autor Holger Carsten Schmidt ist mit gleich drei Filmen im Wettbewerb überaus erfolgreich: Er schrieb sowohl die Drehbücher zum ZDF-Krimi „Mörder auf Amrum“ und dem ARD-Spielfilm „Jenseits der Mauer“ (Regie: Friedemann Fromm), als auch – gemeinsam mit Thomas Stiller – das Buch zum WDR-Gangsterfilm „12 Winter“. Claudia Garde (Regie) und Jochen Stäblein (Bildgestaltung/Kamera) komplettieren den Nominierungs-Reigen ehemaliger Filmakademie-Studierender mit dem Fünfteiler „Flemming“.

Prof. Thomas Schadt, Direktor der Filmakademie Baden-Württemberg: „Dass unsere Absolventen gleich in neun Produktionen beim Grimme-Preis mit dabei sind, spricht – neben der hohen professionellen Qualität des Einzelnen - auch für die praxisorientierte Ausbildung der Filmakademie. Es zeigt, dass wir die Studierenden optimal auf die Bedingungen des Markts vorbereiten und so der Einstieg in den Job problemlos gelingen kann.“

Außerdem ist auch Prof. Christoph Fromm, Dozent an der Filmakademie, in der Kategorie „Fiktion“ mit dem ZDF-Mehrteiler „Die Wölfe“ nominiert. Fromm, der gemeinsam mit seinem Bruder Friedemann Fromm das Buch zu der Familiensaga geschrieben hat, unterrichtet die die Drehbuchklasse der Filmakademie Baden-Württemberg.

Der Adolf-Grimme-Preis ist der Fernsehpreis des Deutschen Volkshochschul-Verbandes und wird vom Adolf-Grimme-Institut in Marl veranstaltet. Er wird in den Wettbewerbskategorien "Fiktion", "Information & Kultur" und "Unterhaltung" vergeben. Mit einem Adolf-Grimme-Preis werden Produktionen aus allen Genres und Programmsparten ausgezeichnet, welche die spezifischen Möglichkeiten des Mediums Fernsehen auf hervorragende Weise nutzen und nach Form und Inhalt Vorbild für die Fernsehpraxis sein können.

Weitere Informationen unter www.grimme-institut.de