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Bilder der Preisgala


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Deutscher Kurzfilmpreis, Gruppenbild mit den Preisträgern 2015

Deutscher Kurzfilmpreis

Nach sechs Jahren Wanderschaft durch die deutschen Filmhochschulen wurde der Deutsche Kurzfilmpreis am 29. Oktober 2015 erneut an der Filmakademie Baden-Württemberg verliehen, dieses Mal in Kooperation mit der benachbarten Akademie für Darstellende Kunst.

Der Deutsche Kurzfilmpreis ist mit Preisgeldern von bis zu 275.000 Euro die wichtigste und höchstdotierte nationale Auszeichnung für Kurzfilme.

Ausgezeichnet wurden herausragende künstlerische und innovative Kurzfilme bis 30 Minuten Laufzeit in den Kategorien Spiel-, Dokumentar-, Animations- und Experimentalfilm. Darüber hinaus wurde ein Sonderpreis für Filme mit einer Laufzeit von mehr als 30 bis 78 Minuten vergeben.

In Anwesenheit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Prof. Monika Grütters, wurden die Preise in diesem Jahr – zum zweiten Mal nach 2009 – in Kooperation mit der Filmakademie Baden-Württemberg vergeben. Die Verleihung fand im Rahmen einer feierlichen Gala am 29. Oktober 2015 im Albrecht Ade Studio der Filmakademie statt. Mit Witz und Charme führte der bekannte Schauspieler Roman Knižka durch den Abend.

Im Anschluss an die Verleihung bot sich den Gästen die Gelegenheit zu einem Get-Together an der ebenfalls auf dem Ludwigsburger Campus ansässigen Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg.

Weitere Informationen zum Deutschen Kurzfilmpreis unter
 http://www.deutscher-kurzfilmpreis.de


JURYBEGRÜNDUNGEN NOMINIERTE UND GEWINNER 2015


Spielfilme von mehr als 7 bis 30 Minuten Laufzeit

"Das satanische Dickicht - Zwei" (30 Min.)

Foto: Willy Hans, Hamburg

Hersteller: Willy Hans, Hamburg

Regie: Willy Hans

Eine schon einmal zerbrochene Tasse wird erbost in die Büsche geworfen. Ein Obdachloser gibt prophetisch Kunde. Ein ekstatischer Reigen unterstreicht den Ausschluss, dem ein junger, zu resozialisierender Kiffer auf einem integrativen Bauernhof unterliegt.

Im zweiten Teil seiner „DAS SATANISCHE DICKICHT“-Reihe spürt Willy Hans erneut sozialen Gefügen in der Isolation deutscher „Finsterwälder“ nach. Wieder scheint sich das Unheil wabernd wie der Dunst breitzumachen: Unterdrückte Aggressionen schimmern hinter der Machtausübung im Wohltäter-Gestus durch. Unheimliche Choräle begleiten den Kamerafokus auf das Wurzelwerk eines gefällten Baums.

Die Inszenierung besticht durch eine auch auf der Tonspur zunehmende Verdichtung, die unterschwellig spannend und zugleich komisch vom (un-)menschlichen Miteinander erzählt. Willy Hans` Film stellt seine besonderen Darsteller nie aus, seziert vermeintlich integre Verhaltensnormen mitsamt ihren Erlösungsversprechen und löst sich selbst vom Erklärungsdrang.


"Famulus" (25 Min.)

Foto: Almuth Anders, Hamburg

Hersteller: Almuth Anders, Hamburg

Regie: Almuth Anders

Der einstige Lebensentwurf befindet sich in Auflösung: eine Mutter, zwei Töchter, Karl – ein Freund der Familie – und ein Vater. Der Traum eines alternativen Zusammenlebens, eine Vision von Selbstversorgung und Selbstverwirklichung zerbröckelt. Die Töchter gehen aus dem Haus. Nun wird auch die Mutter die Lebensgemeinschaft verlassen.

Als naives, harmloses „Amateurvideo“ beginnend, entpuppt sich „Famulus“ schnell als cleveres, vielschichtiges Spiel im Spiel. In raffinierten Monologen wird über Lebensentwürfe philosophiert, Familienbande scheinen zu reißen, Abschiedsszenen sprühen vor Selbstironie. Durch die Spielfreude eines großartigen Darstellerensembles kann sich die köstlich überzeichnete Situationskomik frei entfalten bis der Zuschauer ganz dem Charme dieser listigen Inszenierung verfällt.

Almuth Anders vertraut dem Reiz des „Unfertig-Spontanen“. Mit „Famulus“ hat sie ein pfiffiges Spiel zwischen Wirklichkeit und Fiktion geschaffen. Ein Meisterstück der kurzen Form!


"Nomaden" (30 Min.)

Foto: Filmuniversität Babelsberg „Konrad Wolf“, Potsdam

Hersteller: Filmuniversität Babelsberg „Konrad Wolf“, Potsdam

Regie: Viktor Brim

Ein junges Paar – per Anhalter unterwegs – strandet an einem Autobahnkreuz. Sie kommen nicht weiter. Niemand nimmt sie mit. Die Autos rasen an ihnen vorbei.

Im Kontrast zum unaufhörlich rauschenden Verkehrsstrom ist das Paar von einem inneren Zustand des Wartens und der Stagnation gezeichnet. Dieser unerwartete Stillstand mündet in einem Gefühl der Resignation und Enttäuschung. Das Paar schweigt sich vorwurfsvoll an. Beim Einbruch der Dunkelheit spitzt sich der schwelende Konflikt zu und resultiert in fühlbarem Unbehagen.

Der Film konzentriert sich in faszinierender Weise auf die Beschreibung eines Gefühlszustandes, wobei er weitestgehend auf narrative Elemente verzichtet. Viktor Brim ist es gelungen, ein stringentes Stimmungsbild zu zeichnen. Minimalistische Blicke und Gesten, eine monotone Geräuschkulisse und eine reduzierte Farbgebung prägen die herausragend konsequente Umsetzung. „Nomaden“ überzeugt durch seine atmosphärische Verdichtung, die es schafft, den Stillstand inmitten des Verkehrs- und Bilderstroms kontemplativ auf den Zuschauer zu übertragen.


"Spielt keine Rolle" (27 Min.)

Foto: Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin

Hersteller: Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin

Regie: Annika Pinske

„Ich hasse Mütter“, in diesem Punkt sind sich die 10-jährige Leo und ihre Mutter Conny einig. Und weil Conny eigentlich nie eine von ihnen werden wollte, lebt Leo seit der Trennung beim Vater. Als dieser überraschend stirbt, sind Leo und Conny gezwungen sich aufeinander zuzubewegen.

Behutsam und mit viel Feingefühl beobachtet Annika Pinske, wie sich ihr Mutter-Tochter Gespann - hin und her gerissen zwischen Überforderung und dem Wunsch nach Nähe - in seiner sehr eigenen, unkonventionellen Art annähert.

Ihr Film legt sein Augenmerk dabei auf die kleinen Gesten und besticht mit sparsam eingesetzten, stellenweise lakonischen Dialogen und zwei wunderbar agierenden Hauptdarstellerinnen.

Glücklicherweise verzichtet „Spielt keine Rolle“ auf all jene Klischees, die Karrieremüttern gemeinhin anhängen. Stattdessen zeigt uns Annika Pinske ein erfrischend modernes Frauenbild, das es so leider noch immer viel zu selten auf die Leinwand schafft.


"The House in the Envelope" (16 Min.)

Foto: Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin

Hersteller: Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin

Regie: Sanela Salketic

Menschen, die in der Fremde eine neue Heimat suchen, finden auch im Film zunehmend ihren Platz. Doch wo bleiben die Zurückgebliebenen, die am Verlust ihrer Angehörigen zu knabbern haben? Wunderbar leichthändig gräbt Sanela Salketics Film mit einem großartigen Cast nach Wurzeln, die zwischen den Kontinenten und Generationen gekappt wurden.

So ruhig, wie der im Hintergrund schimmernde Bosporus, ist das Istanbul, in das die junge Berlinerin Leyla reist, dabei nicht: Die Unruhen liegen noch in der Luft, die Papiere für das Haus, das Leylas verstorbener Vater seinen in der Türkei verbliebenen Eltern schenken wollte, liegen im Umschlag  und dem zutraulichen Taxifahrer sitzt der Schalk im Nacken.

Und dann bricht die Verhärtung des „zu spät“ gerade anhand der Sprache auf, die Leyla laut ihres tief verletzten Opas nicht beherrscht. Mit vielen treffsicheren Dialogen und einem sehnsuchtsvollen Song überzeugt der Film als perfekt getimte Erzählung voller Mitmenschlichkeit und feinsinnigem Humor.


"On Air" (21 Min.) Und Gewinner des Deutschen Kurzfilmpreises in Gold in der Kategorie Spielfilme mit einer Laufzeit von mehr als sieben bis 30 Minuten

Foto: Robert Nacken, Köln

Hersteller: Robert Nacken, Köln

Regie: Robert Nacken

Das Ziel vor Augen und das Herz am rechten Fleck, haben sie „den Style“ ohnehin auf ihrer Seite: In ON AIR wird auf unerhört lässige Art eine Rundfunkanstalt gekapert, um von dort aus eine Revolution auszurufen. Auch wenn die Reichweite eines Kultursenders gewisse Grenzen setzt und die Rundfunkmitarbeiter der Aktion eher gleichgültig gegenüberstehen.

Dass sich der Filmemacher als aufmüpfiger Radiopirat selbst letztlich in eine Gesangseinlage flüchtet, thematisiert vergnüglich, in welches Dilemma sich jeder massenwirksame Appell an die Vernunft begibt. Oder wie konstatiert sein griechisch-stämmiger Komplize, halb an den Zuschauer gewandt? Die wahren Schuldigen, das sind die Mitläufer, die sich in bildungsbürgerlichen Sarkasmus flüchten.

Auf höchst amüsante Weise werden hier die Möglichkeiten, gesellschaftliche Missstände in Frage zu stellen, ad absurdum geführt. Die Genauigkeit und Spitzfindigkeit der Dialoge, das selbstbewusste Understatement im Spiel, die „reinfunkenden“ Nebenfiguren und die nostalgische, schwarz-weiße Bildgestaltung formen einen Film, der es schafft, uns trotz all seiner absurden Komik, oder gerade wegen ihr, nachdenklich zu stimmen.


"AlieNation" (6 Min.) und Gewinner des Kurzfilmpreises in Gold für Animationsfilme

Foto: Laura Lehmus, Berlin

Hersteller: Laura Lehmus, Berlin

Regie: Laura Lehmus

Stimmungsschwankungen, vereinzelte Barthaare oder generationenübergreifende Missverständnisse sind Um- und Zustände aus einer anderen, einer fremden Welt. Wenn nun diese Fremdlinge, bzw. sich selbst Entfremdeten, ihr Innerstes nach außen kehren, nicht nur verbal sondern auch optisch, finden wir uns in der Tat unter Aliens wieder.

Auf der Grundlage realer Interviews mit Halbwüchsigen entfaltet sich ein Universum, das die Vorlage bildet für einen überaus unterhaltsamen Kurzfilm zum Thema Pubertät.
Die bisweilen saukomische Kombination von Interviews mit entsprechenden Animationen schärft zwar den Blick auf die mitunter recht linkisch formulierten Entwicklungsprobleme Heranwachsender. Zeigt jedoch auch pädagogisch wertvolle Ansätze zur Selbstreflektion.


Animationsfilme mit einer Laufzeit bis 30 Minuten

"Roadtrip" (22 Min.)

Foto: Kunsthochschule Berlin Weißensee

Hersteller: Kunsthochschule Berlin Weißensee

Regie: Xaver Xylophon Böhm

Was tun gegen Schlaflosigkeit? Der Held unseres Kurzfilmes versucht es quasi mit nostalgischer Mobilität, die allerdings mit etlichen Hindernissen verbunden ist.

In stimmungsvollen, melancholischen Bildern nimmt uns der Künstler, der seine Geschichte in ausgesprochen gelassener Ich-Form erzählt, auf einen regelrechten Beobachtungstrip mit. Seine Bilder sind detailreich und dem realen Leben treffsicher abgeschaut. Das Auge kann in den Bildern wandern.

Die Animation kommt zwar sparsam daher. Doch bewusst und gut dosiert. Eine flackernde Leuchtreklame, Zigarettenqualm oder um eine Glühlampe schwirrende Motten. Mit zielsicherem gestalterischen Instinkt wird nur inszeniert und animiert, was für den Fortgang der Geschichte oder die Beschreibung einer Empfindung von Nöten ist.

Ein gestalterisch wie auch erzählerisch überaus stimmiger Animationsfilm.


Experimentalfilme mit einer Laufzeit bis 30 Minuten

"Der beste Weg" (9 Min.)

Foto: Kunsthochschule für Medien, Köln

Hersteller: Kunsthochschule für Medien, Köln

Regie: Angelika Herta

Keine Bilder, nur Schrift. Keine Akteure, nur Steffi, eine Computerstimme. Kein Einzelschicksal, sondern ein Gruppenbild. Und doch ein Film, und zwar ein intelligenter und unterhaltsamer zudem. Portraitiert wird der Alltag von Blinden, ihre Kollisionen mit den Sehenden, deren Unverständnis, kleinen Gemeinheiten und falsches Mitgefühl. Erfrischend ist, wie direkt und ehrlich die Protagonisten ihren tagtäglichen Parcour beschreiben. Wunderbar spielerisch und erfinderisch ist die visuelle Umsetzung des Textes.

Die KHM-Studentin Angelika Herta hat einen Film geschaffen, der Blinde nicht nur betrachtet, sondern den Blinde auch „sehen“ können - und hält uns damit einen Spiegel vor: zum Umgang mit Behinderung, zu unseren fünf Sinnen, aber auch zu unseren Erwartungen an das Kino. In „Der weite Weg“  ist das Experiment nicht Selbstzweck, sondern die konsequente Übersetzung des dokumentarischen Materials in ein kleines, nachdenkliches Kunstwerk.


"Freedom & Independence" (15 Min.) und Gewinner des Kurzfilmpreises in Gold für Experimentalfilme

Foto: Bjørn Melhus, Berlin

Hersteller: Bjørn Melhus, Berlin

Regie: Bjørn Melhus

In einer Art Science-Fiction-Musical begegnen wir Ayn Rand, die Domina neoliberaler Wirtschaftstheorien, die der heiligen Jungfrau grimmig ihre Ideologie des Egoismus entgegenbellt. Letztere verwandelt sich zunächst in einen weißen Flumi, dann in Mr. Freedom und Ms. Independence. Diesen beiden Luftgeistern im Sport-Dress entströmen evangelikale Zitate aus US-amerikanischen Apokalypse-Filmen, während sie über türkischen Trabantenstädten dahinschweben. Gekrönt wird das Ganze von einem tanzenden Zombie-Chor in einer Leichenschauhalle. So in etwa führt Björn Melhus uns den Wahnsinn des neoliberalistischen Anspruchs vor Augen, eine universelle Heilslehre zu sein.

Seine bisherigen Stilmittel – die popkulturelle Überspitzung massenmedialer Heldengeschichten im Audio Found Footage und seinen radikal subjektiven Ansatz in der ständigen Präsenz als Protagonist – führt Melhus konsequent weiter. Doch darüber hinaus, und das verleiht seinem Film auch als „typischem Melhus“ etwas Besonderes – öffnet der Film das Tor zu einem neuen Spielfeld: dem Pathos und den Überhöhungen der Oper.

Hier deutet sich eine weitere Genre-Dekonstruktion an. Deswegen sind wir so gespannt, wie es wohl weitergeht in Melhusville.


Dokumentarfilme mit einer Laufzeit bis 30 Minuten

"Hinter dem Wald" (10 Min.)

Foto: Francesca Bertin, Leonhard Kaufmann, Halle

Hersteller: Francesca Bertin, Leonhard Kaufmann, Halle

Regie: Francesca Bertin, Leonhard Kaufmann

Man kann niemandem trauen. Auch dem netten Filmteam nicht, das sich in eine Schrebergartenkolonie in Sachsen-Anhalt aufgemacht hat, um etwas über ein militärisches Projekt herauszufinden, das im anliegenden Wald geplant ist. Visuell wird Distanz gewahrt. Die Befragten bleiben hinter ihren Gartenzäunen, erzählen dann aber doch das Wenige, was sie wissen. So erfahren wir erst allmählich, was dort anscheinend entstehen soll. Das jetzt zu verraten, würde den Reiz des Filmes mindern. So betreten wir den Wald nicht, genau wie die Filmemacher, deren Kamera sich dem undurchdringlichen Dunkel in einer langsamen Fahrt wie in einem Horrorfilm nähert. Durch die gekonnte Montage ist ein kluger Film darüber entstanden, wie sich die große Politik auf das Leben der kleinen Leute auswirken kann, wenn Informationen bewusst vorenthalten werden.


"Das offenbare Geheimnis" (29 Min.) und Gewinner des Kurzfilmpreises in Gold für Dokumentarfilme

Foto: Eva Könnemann, Berlin

Hersteller: Eva Könnemann, Berlin

Regie: Eva Könnemann

Geht das, einen Film über das „Nichts“ zu machen? Eva Könnemann kann es. Das  niederrheinische Dorf Emmselsum mit seinen 300 Bewohnern ist laut eigener Website ein Ort ohne Besonderheiten. Es gibt weder Sehenswürdigkeiten noch eine Bushaltestelle, keine Kirche, nicht einmal öffentliche Papierkörbe, wenngleich immerhin drei Straßenlaternen. Das hat die Berliner Regisseurin Eva Könnemann gereizt loszuziehen, einen Film über das „Nichts“ zu machen. Passiert ist das Gegenteil. Durch ihre behutsame Annäherung, die die Langsamkeit nicht scheut, die präzise Bildgestaltung ihrer Kamera, die Distanz bewahrt, und dem feinsinnig-ironischen Kommentar, eindrücklich vorgetragen von Katrin Resetarits, ist es ihr gelungen, aus dem „Nichts“ ein kluges und komplexes Essay zu entfalten, das die Grenzbereiche des Dokumentarfilms auslotet. Die Bilder von den perfekt geschnittenen Hecken und undurchdringlichen Fassaden der Einfamilienhäuser animieren sie zu Betrachtungen über Geschichte und Gemeinschaft, Fremdheit und Heimat, aber auch darüber, wie die Beobachterin beobachtet wird und ihr „Ich“ vom Emmelsumerischen „Wir“ aufgenommen wird. Diesen Film, der die Rolle des Dokumentarfilmers so subtil hinterfragt, wollen wir hiermit in der Kategorie „Dokumentarfilm“ als beste Arbeit auszeichnen.