veranstaltet von der Filmakademie Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Verbund deutscher Filmhochschulstudenten e.V. und gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Die Kunst, mit möglichst geringem Kostenaufwand und teils sehr improvisierten Mitteln, einen hochwertigen "Look" des gedrehten Materials zu erreichen, ist eine fundamentale Herausforderung für jeden ambitionierten Filmemacher. Ein Weg zu diesem Ziel ist das so genannte „Guerilla filmmaking“ – bei dem die Filmemacher mit einer kleinen Crew und ohne aufwändige Kulissen, oft spontan und ohne Genehmigung drehen.
Doch aus juristischer Sicht sind Guerilla-Drehs eine heikle Angelegenheit. Oftmals ist es dem Team nicht bewusst, welche rechtliche Konsequenzen diese Art des Arbeitens haben kann, wie es um die Versicherung und Haftbarkeit bestellt ist und wie man sich dagegen absichert. Und dann ist da noch die Frage der Ausstattung: Wie sollte man das knappe Budget am besten investieren? In eine High-End-Kamera? Oder in gutes Lichtequipment? Und wie kann man mit den vorgegebenen geringen Mitteln möglichst kreativ arbeiten?
Auf diese und weitere wichtige Fragen soll der Workshop Antworten geben.
Der Eintritt ist frei.
Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten an:
verein(at)berlinale-empfang.de
Das Programm können Sie sich hier als PDF herunterladen
PROGRAMM
Donnerstag, 29. Oktober 2009
10.30 bis 18.00 Uhr
Studio 2 der Filmakademie Baden-Württemberg
10.30 Uhr
Begrüßung
Lawrence Steele, Vorsitzender Verbund deutscher Filmochschulstudenten
Anschließend
Rechtliche Aspekte bei Guerilla-Drehs
Dr. Ralf Kitzberger LL.M., Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht sowie für Gewerblichen Rechtsschutz
11.30 Uhr
Kleines Geld, große Bilder
Hauke Hilberg, Student Regie/Werbefilm, Filmakademie Baden-Württemberg
12. 30 - 13.30 Uhr
Mittagspause
13.30 - 18.00 Uhr
Low Budget Postpoduktion
Andreas Dahn, Student Regie/Szenischer Film, Filmakademie Baden-Württemberg