Entwurf "Der Blaue Affe" spielt in einem herunter gekommenen Variete irgendwo in einem Hinterhof mitten im Berlin der 20er Jahre. Der Blaue Affe erzählt die Liebesgeschichte zwischen dem jungen Nazi Laurin und der Sängerin Marie.
Aufbau im Studio Der Film soll nicht über die Zeit, sondern aus der Zeit heraus erzählen. Das heißt dass er sich in der Art der Erzählung visuell und inhaltlich der Kunst und Kulturströmungen der 20er Jahre annimmt.
Aufbau im Studio Die Bilder von Otto Dix und Tamara De Lempicka dienten als Vorlage für das Interieur, die Charaktere, das Kostümbild und die Anmutung des Blauen Affen.
Filmstill 1 Zeichentrick in Öl auf Öl im Stile von Dix und Grosz als Ein- und Ausführung der Geschichte erzeugen die Atmosphäre der wohl künstlerisch produktivsten Epoche Deutschlands. Der Jugendstil des frühen 20. Jahrhunderts bestimmt das Szenenbild des "Blauen Affen".
Filmstill 2 Der Kubismus und Futurismus sind unsere Vorlage für Maries Garderobenzimmer. Die Lieder von Kurt Weil, die Texte von Bertolt Brecht und der Swing inspirieren die Musik und die Bühnenshow.
Filmstill 3 Die wechselnden Bühnenbilder auf der Bühne erzählen den Ansatz der Zeit, Meisterwerke der Malerei auf der Bühne nach zu stellen und nach zu tanzen.
Filmstill 4 Menschen wie Anita Berber und Philipp Tomsen inspirieren uns für die Charaktere. Und natürlich die wundervollen Kostüme aus dem Wien, Paris und Berlin der 20er Jahre.
Filmstill 5
Setfoto
Der Blaue Affe
Kurzspielfilm, 2006 Szenenbild: Christian Strang Regie: Carsten Unger