Laufwerke
Warum begeben Sie sich nicht auf einen kleinen Spaziergang mit einem Kamel, das Ihnen die Geschichte vom nächsten Schritt erzählt: Die Geschichte des Laufens. Über die letzten 6 Jahre
hinweg haben sich mehr als 40 Wissenschaftler Innerhalb des interdisziplinären Forschungsprogramms „Autonomes Laufen“ mit dem Thema beschäftigt. „Laufwerke“ ist der Abschlussbericht dieses Forschungsprojekts.
„Laufwerke“ ist ein interaktiver Film. Als Zuschauer haben Sie die Möglichkeit, sich Ihren eigenen, auf Ihre persönlichen Interessen zugeschnittenen Weg durch die Welt des „Autonomen Laufens“ zu suchen. Sie können dabei dem Verlauf des Film folgen und auf Wunsch tiefer in die einzelnen Kapitel einsteigen oder Sie können sich „frei springend“ durch das material bewegenund über die Suchmaschine einzelne Bausteine gezielt ansteuern.
Die Informationen in „Laufwerke“ sind auf verschiedenen Ebenen angeordnet. Von einem allgemeinen, eher spielerischem Überblick gelangen Sie über vertiefende Filme und Interviews hin zu den Fachpublikationen der Wissenschaftler, die als *.pdf-Dateien vorliegen.
Laufen nach Vorbild der Natur
Laufen ist ganz einfach. Tiere können es mühelos. Wirbeltiere ebenso wie winzige Insekten, mit Intelligenz hat das nichts zu tun, das kann doch jeder!
Laufen ist eine harte Nuss, an der sich die Ingenieure bis heute die Zähne ausbeißen.
Zwar haben sie bei der Konstruktion von Laufmaschinen inzwischen große Fortschritte gemacht, aber von der Leichtigkeit und Eleganz wie wir sie selbst bei primitivsten natürlichen Läufern beobachten- keine Spur. Laufen ist eine Kunst.
Im Schwerpunktprogramm „Autonomes Leben“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) arbeiteten Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen über sechs Jahre hinweg an der Erforschung der „schreitenden Fortbewegung auf Beinen“. Ihr Ziel: die Entwicklung biologisch inspirierter, autonomer Laufmaschinen.
„Laufwerke“ dokumentiert diese Zusammenarbeit. Mit einem umfangreichen Netzwerk aus Filmen, Interviews und Fachpublikationen bietet „Laufwerke“ Einblicke in die Arbeitsweise der Wissenschaftler und in die Ergebnisse ihrer Arbeit und vermittelt einen Eindruck von den Schwierigkeiten, aber auch von den Chancen interdisziplinärer Spitzenforschung.