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Bildungs- und Wissenschaftsfilm

Peter Arens  -Vita-

Mario Damolin -Vita-
Günter Myrell -Vita-

Jürgen Klozenbücher, Studiengangskoordinator
 juergen.klozenbuecher(at)filmakademie.de

 

Der moderne TV-Wissenschaftsjournalismus ist mehr denn je gefordert, das gesamte Spektrum filmischer Gestaltungsmöglichkeiten zu beherrschen. Es gilt, herkömmliche Filmsprache und Bildgestaltung sowie Licht- und Musikeinsatz mit modernen Mitteln wie Computertechniken und dramaturgisch gestalteten, fiktionalen Elementen so zu komponieren, dass der Erwartungshaltung auch eines Massenpublikums entsprochen werden kann. Denn mit den Jahren und einer gewachsenen Zahl der Wissensprogramme im deutschen Fernsehen sind Qualitätsanspruch und Formatvarianz deutlich gestiegen.Ziel des journalistischen Studiengangs Bildungs- und Wissenschaftsfilm ist es daher, den Studierenden das alles entscheidende Können zu vermitteln - in den professionellen Disziplinen und für die Anforderungsprofile sämtlicher Programmanbieter. Die theoretischen Ausbildungsinhalte werden im Studienprogramm immer nah an die Praxis angebunden. Zunächst werden Grundlagen für die Produktion von TV-Beiträgen, also Kameratechnik, Tontechnik, Schnitttechnik, Bildgestaltung, Themenfindung/Konzeptentwicklung, Recherche, Dramaturgie/Drehbuchentwicklung, Interviewführung, Texten sowie Formen der Animation vermittelt. Eng damit verknüpft werden die vergleichende Analyse der Wissensformate im deutschen Fernsehen sowie die Vermittlung von Kenntnissen aus zukunftsweisenden Bereichen wie Videojournalismus und digitalem Fernsehen in Seminaren mit fachlich herausragenden Referenten, Produzenten, Autoren, Regisseuren, Redakteuren sowie durch Kontakte mit Verantwortlichen der Programme. Darüber hinaus finden Exkursionen zu Sendern und wissenschaftlichen Institutionen statt.

Innerhalb der Filmakademie besteht die Möglichkeit, in Veranstaltungen der Abteilungen Dokumentarfilm, Szenischer Film, Interaktive Medien oder Animation Kenntnisse zu vertiefen.

Und selbstverständlich produzieren die Studierenden während der gesamten Zeit eine Reihe eigener Filme, von der dreiminütigen Videoreportage über ein 20-Minuten-Magazin bis hin zum Diplomfilm am Ende des Studiums. Nicht zuletzt kommt dabei ein wesentliches Studienziel zum Tragen: teamorientiert zu denken und zu handeln. Denn gute Filme können nur dann entstehen, wenn alle Beteiligten perfekt zusammenarbeiten.

Bildungs- und Wissenschaftsfilm wird als zweijähriger  Projektstudiengang  (Quereinstieg) wie auch als vierjähriger Regiestudiengang angeboten. Studierende des vierjährigen Regiestudiengangs nehmen im 3. und 4. Jahr an den gleichen Lehrveranstaltungen teil wie Quereinsteiger ins Projektstudium.

Um einen weiteren Infotext über Bildungs- und Wissenschaftsfilm zu lesen, klicken Sie bitte hier.