1969 begann Clevé seine Filmemacher-Karriere, zunächst mit Kurzfilmen, ab 1979 auch mit Langfilmen. Er zeichnet für über vierzig Kurzfilme verantwortlich (davon dreizehn mit dem höchsten Prädikat „Besonders Wertvoll“, fünfzehn mit dem Prädikat „Wertvoll“ ausgezeichnet), darunter „LICHTBLICK“ (1976, BMI-Prämie), „EMPOR“ (1978, Deutscher Filmpreis), „AM WEGERAND“ (1979, Deutscher Filmpreis). Seine Filme „SCHAU INS LAND“, „DIE REISE“, „WINTERLANDSCHAFT“, „FATEHPUR SIKRI“, „LABYRINTH“, „ZENITH“, „KASKADEN“ und „ECHO“ erhielten zahlreiche Preise auf internationalen Filmfestivals, u.a. auf dem Chicago Film Festival, Houston Film Festival, Baltimore Filmfestival, Knokke.
Seit 1979 ist Bastian Clevé auch Regisseur und Produzent von Langfilmen, darunter „SAN FRANCISCO ZEPHYR“ (Preis der Filmkritik Hyères 1977), „DER DEUTSCHLANDFAHRER“ (1978, BMI-Drehbuchprämie), „EXIT SUNSET BOULEVARD“ (1979, BMI-Drehbuchprämie, „Besonders Wertvoll“, mit Rüdiger Kuhlbrodt, Azizi Johari, Elke Sommer), „DER SHERIFF AUS ALTONA“ (1983, ZDF Kleines Fernsehspiel), „DAS BLINDE GLÜCK“ (1986, ZDF Kleines Fernsehspiel, mit Curt Lowens), „DIE REISE AUS DEM 23. JAHRHUNDERT“ (1988, mit Linnea Quigley) und „WINTERREISE IM JAHRE EINS“ (1992, ZDF Kleines Fernsehspiel).
Für die Firma EAGLE ROCK FILM & TV PRODS, Los Angeles, war Bastian Clevé 1983-1990 in unterschiedlichen Funktionen tätig. Er stellte als Regisseur und Producer acht Folgen der ZDF-Reihe „MELODIE EINER STADT“ in Südamerika und Kanada für Katharina Trebitsch/Objektiv-Film, her, arbeitete für die Produktion „BAGDAD CAFE / OUT OF ROSENHEIM“ (mit Marianne Sägebrecht, Jack Palance) sowie „NIGHTCHILDREN“ mit David Carradine, Nancy Kwan und Griff O’Neal.
Bastian Clevé ist seit 1991 Professor an der Filmakademie Baden-Württemberg, wo er den Studiengang Produktion inhaltlich und organisatorisch aufbaute und bis heute leitet.
Seine Kinofilm-Produktion „SO WEIT DIE FÜSSE TRAGEN“ (2001) gehört zu den aufwändigsten deutschen Kinofilmproduktionen der vergangenen Jahrzehnte und wurde ein weltweiter Erfolg. Die jüngste Produktion „KLANG DER EWIGKEIT – die h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach“ (2005) stellt eine Visualisierung Bach’scher Musik dar.