
Eine Chance für den Nachwuchs
Die Reihe "Junger Dokumentarfilm" ermöglicht jungen Filmemachern die Realisierung ihres Debütfilms und verschafft den Filmen einmal im Jahr im SÜDWEST Fernsehen eine breite Öffentlichkeit. Kreative, mit Preisen ausgezeichnete Autorinnen und Autoren wie Teresa Renn, Tamara Milosevic, Stefan Suchalla und Jochen Frank haben beim "Junger Dokumentarfilm" bereits ihr filmisches Können gezeigt.
Die Reihe "Junger Dokumentarfilm" gibt es seit 1999. Ins Leben gerufen hat sie der Südwestrundfunk zusammen mit der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg und der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg. Pro Jahr entstehen durch diese Kooperation vier Filme von Diplomanden beziehungsweise Absolventen der Filmakademie. Die Filme werden in Koproduktion mit freien Produktionsfirmen hergestellt. Von den Produzenten verlangen die ganz normalen Risiken und Überraschungen eines Debütfilms viel positive Energie und Improvisationstalent. Für Filme, die an der Filmakademie entstehen, gilt, dass das Team, einschließlich des "Producers", mit Studierenden oder Absolventen der Ludwigsburger Akademie besetzt wird.
Grundsätzlich unterliegt die Themenwahl keinen Einschränkungen und Vorgaben. Die Stoffe sollen aber einen nachvollziehbaren Bezug zur Realität haben, schön wäre natürlich auch ein Bezug zum Südwesten. Die Dramaturgie der "Jungen Dokumentarfilme" muss trotz aller Freiheiten erkennbar sein. Schließlich müssen die Filme für den Zuschauer "lesbar" bleiben. Generell gilt aber für den "Jungen Dokumentarfilm": Die Form darf sich aus dem Inhalt entwickeln.
Wenn das Budget es zulässt, produziert der SWR für diesen Sendeplatz, über die vier Akademiefilme hinaus, weitere Filme mit Nachwuchsautoren und Absolventen der unterschiedlichsten Hochschulen. Dies auch häufig in Koproduktion mit anderen Sendeanstalten der ARD und mit ARTE.
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