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Produktion

Prof. Bastian Clevé -Vita-

Gloria Burkert
Christian Rohde -Vita-

Steffi Ackermann, Frank Albers, Christian Becker, Christian Beetz, Daniel Blum, Bettina Buchler, Pit Bug, Carsten Bunte, Bora Dagtekin, Caroline Daube, Felix Eisele (-Vita-), Prof. Dr. Norbert P. Flechsig (-Vita-), Thomas Fraedrich, Raimund Franken, Karin Franz, Marco Gilles, Dr. Bernhard Gleim, Kristian Golder, Nico Grein, Jon Handschin, Rainer Hassenewert, Franziska Heller, Norbert Henning, Cornelia Hermann, Jochen Hesse (-Vita-), Thomas Höfler, Dr. Heidrun Huber, Frank Hübner, Michael Jungfleisch, Julia Kainz, Dr. Ralf Kitzberger (-Vita-), Prof. Jan Kromschröder, Joke Kromschröder (-Vita-), Thomas Kufus, Johannes Kümmel, Jochen Laube, Marc LePetit, Andreas Lichtenhahn, Stefan Lieberum, Lars-Eric Mann, Tim Menzel, Judith Merians, Thomas Merker, Martin Moszkowicz, Gerda Müller (-Vita-), Peter Nadermann, Angelika Niermann, Anatol Nitschke, Stefan Retzbach, Peter Rommel, Stefan Rüll (-Vita-), Steffen Schmidt-Hug, Cornelia Schmidt-Matthiesen, Tillmann Schmidt-Kärner, Alexander Schust, Oliver Schütte, Ulrich Schwarz, Prof. Dr. Peter Sehr, Markus Simon, Benjamin Talsik, Esther van Messel, David Vogt, Michael Weber, Cornelia Weiß, Sebastian Werninger, Ulrike Wolf, Oliver Zeller, Martina Zöllner

Tonyslav Tony Bozic, Studienkoordinator
 tony.bozic(at)filmakademie.de

Freie Projektbetreuung:
 pbproduktion01(at)filmakademie.de


Produzent/innen: In 4 Jahren zum Spielfilm oder zur TV-Serie

Im Laufe ihres Studiums werden die Studierenden des Studiengangs Produktion eine große Anzahl von Filmen in den Bereichen Regie (Grundstudium), Filmgestaltung, Animation, Bildungs- und Wissenschaftsfilm, Dokumentarfilm, Szenischer Film, Serienformate und Interaktive Medien produzieren.

Die Erweiterung der Studienzeit auf 4 Jahre ist die Konsequenz daraus, dass an der Filmakademie verstärkt nun auch abendfüllende Filme und TV-Serienpiloten entstehen. In Kooperation mit ZDF, ARD (hr, BR, SWR), arte, Sat.1 (Serie), RTL und MFG werden die studentischen Teams jetzt mehr Zeit haben, Stoffe zu entwickeln, zu realisieren und zu vermarkten.
Die Lehrziele im Studiengang Produktion orientieren sich an den professionellen Standards und Praktiken der deutschen und internationalen Film- und Fernsehproduktion. Um sie zu erreichen, werden sowohl kreative und künsterlische als auch organisatorische und wirtschaftliche Fähigkeiten und Kenntnisse vermittelt. Das Studium umfasst die Fächer Kalkulation, Finanzierung, Medienrecht und Arbeitsrecht ebenso wie Produktionsorganisation und Produktionsabläufe, Dramaturgie, Stoffentwicklung, Projektentwicklung, Vorproduktion und Postproduktion, Vermarktung und Verwertung. Die Zusammenarbeit mit den Studierenden in Drehbuch, Dokumentarfilm, Szenischer Film, Bildungs- und Wissenschaftsfilm, Dokumentarfilm, Bildgestaltung/Kamera, Montage/Schnitt, Filmgestaltung, Animation, Interaktive Medien, Motion Design, Szenenbild sowie Filmmusik + Sounddesig ist von zentraler Bedeutung.

Für weitere Informationen zum Produktionsstudium allgemein klicken Sie bitte hier.

Spezialisierung

Der Studiengang Produktion an der Filmakademie Baden-Württemberg bietet bislang ab dem 3. Studienjahr des Vollstudiums eine Vertiefung in einem der Bereiche Creative Producing, International Producing und Serien Producing.

Neu sind ab dem Studienjahr 2010/11 die Vertiefungen Animation/Effects Producing, Crossmedia/Games Producing und Produktion Werbefilm. Diese Spezialisierungen werden als vierjähriges Vollstudium, mit einem in der Abteilung Produktion angesiedelten zweijährigen Grundstudium und einem zweijährigem Projektstudium direkt in den Studienschwerpunkten Animation, Interaktive Medien bzw. Werbefilm innerhalb des Studiengangs Film + Medien angeboten.
Außerdem ist für Bewerber/innen mit mindestens einem Vordiplom/Bachelor einer Film- oder Kunsthochschule oder gleichwertigem Abschluss, bzw. mehrjähriger Berufserfahrung im Medienbereich ein direkter Quereinstieg in das Projektstudium möglich.
Bewerbungsfrist für das Vollstudium ist der 15.02., für das Projektstudium der 15.05.

Animation/Effects Producing und Crossmedia/Games Producing (Medienproduzent): Studierende der Vertiefungen Animation/Effects Producing und Crossmedia/Games Producing durchlaufen das Grundstudium Produktion zusammen mit den anderen Produktionsstudierenden der Filmakademie, bevor sie ans Animationsinstitut in die Studienschwerpunkte Animation und Interaktive Medien innerhalb des Studiengangs Film + Medien wechseln. Die Bewerbung erfolgt über den Bewerbungsbogen „Produktion“.

Der Animation/Effects Producer ist verantwortlich für Budget, Timing, Umsetzung und Workflow bei Animations- und Effects-Projekten. Vermittelt werden Kenntnisse in Animation, Visual Effects, Postproduktion, Kalkulation, Terminplanung, Projektmanagement, Teambildung sowie problemorientiertes, vernetztes Denken.

Der Crossmedia/Games Producer (Medienproduzent) entwickelt mit einem multidisziplinären Team bereits in der Development-Phase plattformübergreifende Content-Strategien. Er/Sie verantwortet die crossmedialen Aspekte einer Produktion, beispielsweise Community-Aufbau und -Management und betreut oder vergibt die formatspezifischen Aspekte, beispielsweise Filme oder Games in Form von Koproduktionen, Aufträgen oder Lizenzabsprachen und stimmt diese so aufeinander ab, dass sich größtmögliche Synergien ergeben.

Werbefilm Producing (im Projekststudium als Teil des Vollstudiums oder als Quereinstieg): Werbefilmproduzent/innen haben die Aufgabe, den Werbefilmgewinn und damit die Existenz einer Werbefilmproduktion durch das im Vorfeld ausgehandelte Budget zu sichern. Einen sehr guten Werbefilm zu produzieren und trotzdem profitabel zu arbeiten, ist die wahre Kunst des Geschäfts. Dabei vergehen von Auftragsvergabe bis Abnahme selten mehr als vier Wochen. Neben dem klassischen Producing, der Auftragsakquise, der Unterstützung des Regisseurs bei der Ideenfindung, Planung und Umsetzung des Projekts, gehört ein intensiver Kontakt zur Werbebranche ebenso zum Grundrepertoire des Berufs wie die permanente Betreuung des Kunden vor, während und nach einem Projekt. Darüber hinaus sind das Wissen um die internen Abläufe der Werbung, um Hierarchien, personelle Strukturen, Agenturstrategien und Ausrichtungen sowie die richtige Einschätzung des nationalen und internationalen Marktes unabdingbares Handwerkszeug von Werbefilmproduent/innen.

Creative Producing (im Projekststudium als Teil des Vollstudiums) bietet gemeinsamen Unterricht für Studierende in Drehbuch, Szenischer Film und Produktion im 3. Jahr. Grundgerüst von Creative Producing sind mehrere feste Blöcke im Wintersemester jeweils am Ende eines Monats , an denen sich die Studierenden mit den drei betreuenden Dozenten der Abteilungen zunächst in der Gruppe und dann in Einzelgesprächen  treffen. Diese drei Dozenten betreuen kontinuierlich die Stoffentwicklung und haben auch die Entscheidungsgewalt über die Stoffe inne. Zum Ende des Wintersemesters und zum Auftakt des Sommersemesters werden die entwickelten Projekte schließlich dem Prüfungsausschuss präsentiert. Ziel ist die Entwicklung eines Drittjahresprojektes. Darüber hinaus finden im Wintersemester weitere Veranstaltungen statt (z.B. zu Stofffindung, Recherche, Dialogseminar etc.).

International Producing (im Projekststudium als Teil des Vollstudiums): Größere und aufwändigere Film- und TV-Projekte werden immer häufiger als internationale Koproduktionen durchgeführt. Ein zukunftorientierter Produzent sollte deshalb mit den Möglichkeiten, Chancen und Risiken der internationalen Finanzierungs-, Produktions- und Vermarktungsstrukturen vertraut sein, um seine Produktionen optimal aufstellen zu können.
International Producing gibt einen Überblick über diese Strukturen und Prozesse. In fünf Modulen von jeweils einer Woche erhalten die Teilnehmer Einblick in die Produktions- und Vermarktungsmöglichkeiten mit Partnern im Ausland. Es werden schwerpunktmäßig europäische Produktionen behandelt, bei der Auswertung sind es überwiegend internationale Fallbeispiele. Der Kurs findet gemeinsam mit dem Atelier Ludwigsburg-Paris statt, einem einjährigen Postgraduiertenkurs für junge europäische Produzenten.

In Serien Producing (im Projekststudium als Teil des Vollstudiums) entwickeln studentische Teams aus dem Studienschwerpunkt Drehbuch und dem Studiengang Produktion Stoffe für Serien, wobei der Begriff Serie weitläufig zu verstehen ist - Dailies, Weeklies und Reihen sind möglich. Die Studierenden erlernen die Grundstrukturen der Entwicklung von Serienformaten, indem sie selbständig in kleineren Gruppen Serienkonzepte entwickeln. Entscheider aus der Branche, Sendervertreter, Regisseure und Autoren unterstützen sie dabei und hinterfragen sie kritisch. Am Ende sollen die Kursteilnehmer drei bis vier dieser Konzepte in Form von Teasern von 10-25 Minuten Länge präsentieren. Daneben vertiefen die Studierenden ihr Grundwissen über Serien allgemein anhand von Beispielen und Vorträgen serienerfahrener Brancheninsider. Durch Kontakte mit Vertretern verschiedener Sender lernen sie spezifische senderabhängige Herangehensweisen kennen.

Für weitere Informationen zu Animation/Effects Producing und Crossmedia/Games Producing besuchen Sie bitte die Seiten  www.animationsinstitut.de und  http://interaktive-medien.animationsinstitut.de/. Für weitere Informationen zu Werbefilm Producing klicken Sie bitte hier.