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| DEUTSCHER FILMPREIS 2017:

LOLA FÜR DIPLOMFILM „24 WOCHEN“

Erneuter großer Erfolg für den bereits vielfach ausgezeichneten Diplomfilm 24 WOCHEN bei der Verleihung des DEUTSCHEN FILMPREISES (28.04.2017): Das Drama unter der Regie von Filmakademie-Absolventin Anne Zohra Berrached erhielt eine LOLA für den „Besten Spielfilm in Silber“ und damit eine Auszeichnung im Wert von 425.000 Euro. 24 WOCHEN ist eine zero one film Produktion in Koproduktion mit dem ZDF/Das kleine Fernsehspiel und der Filmakademie Baden-Württemberg.

Grund zur Freude hatte mit Oli Biehler ein weiterer Alumnuns der Filmakademie Baden-Württemberg: Er konnte stolz die mit 10.000 Euro dotierte LOLA für die Beste Filmmusik in die Höhe halten. Biehler erhielt den renommierten Preis für seine Komposition zur Neuverfilmung des Märchens von Wilhelm Hauff DAS KALTE HERZ (Regie: Johannes Naber).

CAHIER AFRICAIN schließlich, unter der Regie von Dokumentarfilm-Dozentin Heidi Specogna, wurde mit einer LOLA und 200.000 Euro Preisgeld für den Besten Dokumentarfilm bedacht.

Die im thüringischen Erfurt geborene Anne Zohra Berrached arbeitete nach ihrem Abschluss als Sozialpädagogin zwei Jahre als Theaterpädagogin in London und war anschließend in Berlin als Regieassistentin am Hansatheater und am Ballhaus Ost beschäftigt. Von 2009 bis 2015 studierte sie Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg. Bereits im dritten Studienjahr entstand ihr erster Kinospielfilm ZWEI MÜTTER, der 2013 auf den 63. Internationalen Filmfestspielen Berlin seine Welturaufführung feierte. 24 WOCHEN ist ihr Diplom-Spielfilm, mit dem sie es nicht nur als einzigen deutschen Beitrag in den Wettbewerb der 66. Berlinale schaffte, sondern auch mit einer Vielzahl an Preisen bedacht wurde: Unter anderem erhielt sie den Gilde-Filmpreis als bester Wettbewerbsbeitrag der Berlinale, den Preis für die Beste Regie beim Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern sowie den Studio Hamburg Nachwuchspreis, ebenfalls für die Beste Regie.

24 WOCHEN entstand als Spielfilm mit dokumentarischen Anteilen und handelt von der Entscheidung eines jungen Elternpaares über Leben und Tod ihres noch ungeborenen Kindes: Die schwangere Astrid (Julia Jentsch) lebt und liebt ihren Beruf als Kabarettistin mit Hingabe, während ihr Mann und Manager Markus (Bjarne Mädel) sie gelassen und gekonnt unterstützt. Doch als die beiden ihr zweites Kind erwarten, wird ihr sonst so durchgetaktetes Leben unerwartet aus der Bahn geworfen: Bei einer Routineuntersuchung erfahren sie, dass ihr Kind schwer krank ist. Im Staffellauf zwischen Diagnosen und Ratschlägen stößt ihre Beziehung an ihre Grenzen.

Der Deutsche Filmpreis mit seiner LOLA-Trophäe zählt zu den renommiertesten Filmauszeichnungen in Deutschland. Die Preisträger werden von den Mitgliedern der Deutschen Filmakademie aus den Nominierungen geheim gewählt. Die mit insgesamt fast 3 Millionen Euro ausgestattete „Lola“ wird als höchst dotierter Kulturpreis Deutschlands von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, Staatsministerin Prof. Monika Grütters, vergeben.

Weitere Informationen zum Deutschen Filmpreis 2017 finden Interessierte unter www.deutscher-filmpreis.de.

24 WOCHEN
Regie: Anne Zohra Berrached
Drehbuch: Carl Gerber, Anne Zohra Berrached
Schnitt: Denys Darahan
Szenenbild: Janina Schimmelbauer, Fabian Reber
Producer: Johannes Jancke, Tobias Ebner
Kamera: Friede Clausz
Filmmusik: Jasmin Reuter, Stefan Pfaffe (Electronic Sounds)
Tongestaltung: Marc Fragstein, Aljoscha Haupt
Koproduktion: Filmakademie Baden-Württemberg, ZDF - Das kleine Fernsehspiel
Produktion: zero one film GmbH

Darsteller: Julia Jentsch, Maria Dragus, Johanna Gastdorf, Emilia Pieske, Bjarne Mädel