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| Gemeinsam für Gender-Gerechtigkeit:

Die Filmhochschulen als Wegbereiter für eine bessere Branche

Im Rahmen des Empfangs der deutschen Filmhochschulen zur 68. Berlinale im Februar in Berlin haben Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Filmhochschulen unter dem Titel "Weichen stellen für Gender-Gerechtigkeit – Die Filmhochschulen als Wegbereiter für eine bessere Branche" vor geladenen Medienvertreter*innen ein gemeinsam erarbeitetes Positionspapier vorgestellt.

Am Pressegespräch nahm mit der Schauspielerin Dr. Maria Furtwängler auch die Schirmfrau des diesjährigen Empfangs der Filmhochschulen teil. Maria Furtwängler hat die an der Uni Rostock erarbeitete Studie „Audiovisuelle Diversität? Geschlechterdarstellungen in Film und Fernsehen in Deutschland“ initiiert.

Von den Filmhochschulen waren Prof. Frank Döhmann (KHM Köln), Prof. Bettina Reitz (HFF München), Simone Stewens (ifs Köln), Prof. Dr. Susanne Stürmer (Filmuni Potsdam-Babelsberg), Katharina Tebroke (dffb Berlin) und Prof. Thomas Schadt (Filmakademie Baden-Württemberg) vor Ort. Im Bild von l.n.r.

Für die gemeinsame Initiative haben sich die deutschen Filmhochschulen zusammengeschlossen und engagieren sich „Gemeinsam für Gender-Gerechtigkeit“ mit dem Ziel, ein Bewusstsein für die Geschlechterdarstellung im Film zu schaffen, Frauen für das Filmbusiness stark zu machen und in den Hochschulstrukturen zu signalisieren: Hier wird geschlechtergerecht gedacht und gearbeitet! Wenn bereits während der Filmausbildung Gender und Diversity gelebt und der richtige Umgang mit möglichem Machtmissbrauch gelehrt wird, stellt das die Weichen für eine Berufswelt, die hoffentlich schon bald ohne #metoo funktionieren kann. Darüber hinaus gilt es auch im audiovisuellen Erzählen der Studierenden Projekte zu stärken, die bestehende Strukturen und Stereotype konstruktiv hinterfragen und den Umgang mit Machtmissbrauch und Gendergerechtigkeit thematisieren.

Das Positionspapier steht hier zum Download bereit