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| Deutscher Filmpreis 2024: Nominierung für FABW-Diplomfilm "ELAHA"

Auch viele Alumni der Filmakademie Baden-Württemberg in der Vorauswahl für die „LOLA“

Die Deutsche Filmakademie hat am Dienstag, 19. März die Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2024bekanntgegeben. In der Kategorie Bester Spielfilm geht das Drama ELAHA (Regie: Milena Aboyan) ins Rennen um eine „LOLA“. Der FABW-Diplomfilm erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die kurz vor ihrer Hochzeit, zwischen bedingungsloser Liebe zu ihrer Familie und dem Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben hin- und hergerissen, eine schwerwiegende Entscheidung treffen muss. ELAHA ist eine Produktion von Kinescope Film (Matthias Greving) und Essence Film, in Koproduktion mit der Filmakademie Baden-Württemberg sowie den Sendern SWR und Arte. Zudem ist Hauptdarstellerin Bayan Layla für die Beste weibliche Hauptrolle nominiert.

Darüber hinaus können sich etliche Absolventinnen und Absolventen der Ludwigsburger Filmhochschule Hoffnungen auf eine Auszeichnung machen.

In der Kategorie Bester Spielfilm sind die Produzenten Malte Can und Gerrit Klein (mit Hana Geißendörfer) für das Kriegsdrama DER FUCHS ebenso nominiert wie Viktoria Stolpe (mit Heino Deckert) für DIE THEORIE VON ALLEM. Für den Noir-Thriller berief die Jury außerdem Timm Kröger in der Kategorie Beste RegieRoland Stuprich* für die Beste Kamera/BildgestaltungKariem Saleh und Adrian Meyer für die Besten visuellen Effektesowie Cosima Vellenzer und Anika Klatt für das Beste Szenenbild in die Vorauswahl. In der gleichen Preiskategorie ist Jurek Kuttner (mit Marcel Beranek, Hanna Bowe und Bernadette Weinzierl) für das Liebesdrama EIN GANZES LEBEN nominiert.

Für DER FUCHS hoffen die Filmakademie-Alumni Adrian Goiginger (Bestes Drehbuch, auch Regie) und Yoshi Heimrath* (Beste Kamera/Bildgestaltung, mit Paul Sprinz) auf eine Trophäe. Nominiert ist zudem Simon Morzé für die Beste männliche Hauptrolle.

Last but not least wurde für die Beste Filmmusik zum Drama LEERE NETZE John Gürtler (mit Jan Miserre, featuring Saba Alizadeh) berücksichtigt.

Freuen können sich darüber hinaus die FABW-Alumni im Team von SIEGER SEIN - Soleen Yusef (Buch und Regie), Stephan Burchardt (Bildgestaltung) und Nadja Götze (Szenenbild). Die Produktion um ein geflüchtetes kurdisches Mädchen, das an ihrer Schule Rückhalt in einer Mädchenfußballmannschaft findet, wurde als Bester Kinderfilm nominiert.

Der Deutsche Filmpreis gilt als wichtigste nationale Auszeichnung der Branche in Deutschland. Er wird am 3. Mai 2024 im Theater am Potsdamer Platz verliehen und live in der ARD Mediathek übertragen. Die Nominierten und Preisträger*innen werden seit 2005 von den Mitgliedern der Deutschen Filmakademie gewählt, die inzwischen über 2200 Mitglieder aus allen künstlerischen Sparten des deutschen Films vereint und am 8. September ihr 20-jähriges Gründungsjubiläum feiert.

Alle Nominierungen und weitere Infos:
https://www.deutscher-filmpreis.de/preisverleihung/2024/

*Roland Stuprich und Yoshi Heimrath sind Stipendiaten der Baden-Württemberg Stiftung und haben im Rahmen ihres Studiums an einem internationalen Partnerprogramm teilgenommen.

ELAHA
Drehbuch: Milena Aboyan & Constantin Hatz
Regie: Milena Aboyan
Producerin: Emina Smajić, Janina Sara Hennemann
Montage: Elias Ben Engelhardt
Bildgestaltung: Christopher Behrmann
Filmmusik: Kilian Oser
Szenenbild: Nora Balmer, Christina Mammes
Sound Supervisor: Perschya Chehrazi
Dialogschnitt: Samuel Krupke, Rachel Oker, Paul Powaljaew
Tongestaltung: Jonathan Rösch, Tianquin Li, Frederic Hellmann, Till Kauffer, Kevin Sliwinski
Kostümbild: Lara Scherpinski, Paulina Immig
Maskenbild: Milena Lazić, Faye Ryan
Darsteller*innen: Bayan Leyla, Derya Durmaz, Nazmi Kirik, Armin Wahedi, Derya Dilber, Cansu Leyan, Beritan Balci, Slavko Popadić, Hadnet Tesfai, Homa Faghiri, Réber Ibrahim
Filmförderung: MFG Filmförderung Baden-Württemberg, Nordmedia
Koproduktion: Filmakademie Baden-Württemberg, SWR und arte
Produktion: Kinescope Film, Essence Film
Produktionsleitung: Max Becht
Producerin Vorproduktion: Fabienne Sailer
Eine Produktion von Kinescope Film und Essence Film, in Koproduktion mit der Filmakademie Baden-Württemberg sowie den Sendern SWR und arte, gefördert von der MFG Filmförderung Baden-Württemberg und Nordmedia.

Bild: (c) Clemens Porikys / Deutscher Filmpreis

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Staatsministerin für Kultur und Medien