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Ziele und Arbeitsweise

Die Filmakademie Baden-Württemberg GmbH ist, gemäß ihrer Satzung, ein Ausbildungsbetrieb im Bereich Film und Medien. Zweck ist die projektbezogene Ausbildung, die Forschung und Entwicklung im Bereich der Filmgestaltung und Film- und Medienproduktion. Ferner kann die Filmakademie Geschäfte jeder Art durchführen, die dem Gegenstand des Unternehmens dienen. Dazu zählen auch Produktionen mit Dritten. Dies können sowohl Kooperationen, Auftrags- und Koproduktionen oder Forschungsprojekte im Bereich Animation sein.

Seit ihrer Gründung 1991 hat sich die Filmakademie Baden-Württemberg zu einer der weltweit führenden Filmhochschulen entwickelt. Dazu hat nicht zuletzt das projektorientierte Lehrkonzept „learning by doing“ beigetragen.

Die Filmakademie spielt bei der Filmförderung des Landes eine wichtige Rolle. Ziel der aktuellen Filmkonzeption ist es vor allem, die Zahl der in Baden-Württemberg produzierten Filme zu erhöhen. Hierbei sollen verstärkt einheimische Filmproduzenten eingebunden werden. Mit einer modernen und qualitativ hochwertigen Ausbildung sollen die Absolventen der Filmakademie im Land gehalten werden. Mit Hilfe von Auftragsarbeiten und durch das Einbeziehen von Diplomanden in die heimische Filmproduktion soll deren Bindung an den hiesigen Standort verfestigt werden.

Auftragsarbeiten werden mit erfahrenen Studierenden, Absolventen und bevorzugt mit Produktionsfirmen, die Absolventen in der Region gegründet haben, realisiert. Somit kann hier von praktizierter Strukturförderung des Medienstandorts Baden-Württemberg gesprochen werden, da diese Aufträge nicht ohne direkte Zusammenarbeit/Vermittlung mit der Filmakademie zustande gekommen wären. Auftragsproduktionen dienen der Stimulans des Marktes und nicht der Finanzierung der Filmakademie.

Neben professioneller Abwicklung kommt es vor allem darauf an, Perspektivwechsel zu wagen, außerhalb der Box zu denken, um zukunftsweisende Umsetzungsprozesse zu initiieren.

Die Auftragsarbeiten der Filmakademie ermöglichen den Studierenden über die Studienprojekte hinaus wichtige Erfahrungen in der Praxis. Zudem bietet diese besondere Kooperationsform zwischen Filmakademie und externen Auftraggebern vielversprechende Chancen, talentierte Studierende mit Produktionsfirmen zusammenzubringen, um daraus eine kontinuierliche und über die Ausbildungszeit hinausgehende Zusammenarbeit entstehen zu lassen. Auftragsarbeiten sind außerdem Ausdruck der Magnetwirkung der Filmakademie und können somit ein wichtiger unterstützender Standortfaktor der ansässigen Strukturen sein.

Für Auftragsproduktionen werden keine Mittel aus dem Haushalt der Filmakademie zur Verfügung gestellt.

Darüber hinaus werden Auftragsarbeiten zu aktuellen Marktpreisen realisiert, um gewachsene Produktions- und Dienstleisterstrukturen nicht zu schädigen. Die Kooperationen mit externen Produzenten müssen zu den kalkulatorischen Bedingungen möglich sein, die dem Produzenten die Zahlung angemessener Gagen, vernünftige Risiko- und Kostendeckung sowie die marktgerechte Kalkulation der eigenen Produzenten-Leistung ermöglichen. Erklärtes Ziel ist es, eine kontinuierliche Kooperation mit ortsansässigen Absolventenproduktionen aufzubauen, so dass Produzenten in die Lage versetzt werden, langfristige Arbeitsnetzwerke zu schaffen, um somit auch der Abwanderungstendenz von Absolventen entgegenzuwirken.

Informationen zu Auftragsproduktionen des Animationsinstitutes finden Sie hier.