Vorträge und Lesungen
In der Filmgalerie im Haus Mathildenstraße werden am Freitag eine Reihe interessanter Vorträge rund um das Thema Demokratie und Lesungen von Kurzgeschichten der Studenten der Filmakademie stattfinden.
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Ob wir eine Nachricht sehen oder nicht, entscheidet selten der Zufall, sondern meist ein Algorithmus, ein Geschäftsmodell, manchmal auch gezielte Einflussnahme. Wie frei ist unsere Meinungsbildung im Netz unter diesen Bedingungen eigentlich noch, und wo verläuft die Grenze zwischen legitimer Beeinflussung – etwa durch Werbung oder Kampagnen – und Manipulation, die diese Grenze überschreitet? Und welche Rolle spielen dabei die Plattformen selbst? Am Ende geht es um mehr als Plattformen und Algorithmen: um die Frage, was eine freie öffentliche Meinungsbildung im digitalen Zeitalter überhaupt noch möglich macht.
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Die Zukunft unserer Welt – und die Zukunft der Demokratie: Wie kann das gelingen? Das liberale Projekt einer offenen Gesellschaft wird nicht nur massiv von außen angefeindet, es steckt auch in einer selbstverschuldeten Krise. Wenn die Entfaltungsfreiheit des Individuums zum alleinigen Maßstab erhoben wird, erodiert der Zusammenhalt, und die Handlungsfähigkeit demokratischer Staaten wird gefährdet. Das Modell der »illiberalen Demokratie« gibt auf diese Krise eine falsche, undemokratische und autoritäre Antwort. Doch nicht jede Politik, die nicht liberal ist, muss deshalb schon illiberal sein. Republikanische Demokratievorstellungen und Verfahren sind für Krisenzeiten besonders geeignet. Der Republikanismus der Nachhaltigkeit zeigt, dass eine resiliente und handlungsfähige Demokratie möglich ist. Felix Heidenreich, geb. 1973, ist wissenschaftlicher Koordinator am Internationalen Zentrum für Kultur- und Technikforschung (IZKT) der Universität Stuttgart, schreibt für den Merkur, Lettre international, die F.A.Z., die ZEIT und die NZZ. |
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Warum der Kapitalismus die KI zur Gefahr für unsere Demokratie macht Führt Künstliche Intelligenz in die Utopie oder in die Erosion der Demokratie? Spalten Algorithmen und Kapitalismus unsere Gesellschaft? Dorothea Winter blickt weit über das Schreckgespenst orwellscher Überwachungsfantasien hinaus: Nicht staatliche Überwachung, sondern digitaler Kapitalismus und Datenkolonialismus gefährden die Freiheit. Sie zeigt, wie Deepfakes, Tech-Monopole und künstliche Nähe unsere Gesellschaft spalten. Ein dringendes Plädoyer für Reflexion und »epistemische Mündigkeit« in Zeiten digitaler Umbrüche. Dr. Dorothea Winter ist Philosophin und Autorin. Nach ihrem Studium der Philosophie und Kunstgeschichte in Freiburg und München hat sie ihre Promotion in Berlin zu "Intentionalität und Künstliche Intelligenz" abgeschlossen. Sie war u.a. an der Humanistischen Hochschule Berlin, dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Ethik, Epistemologie und politischen Theorie - stets mit Bezug zu KI und der digitalen Transformation. |
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Die Edition FABW der Filmakademie Baden-Württemberg bekommt auch 2025 wieder Zuwachs. Mit dem Kurzgeschichtenband „Schräg“ erscheint bereits die elfte Publikation in der hauseigenen Schriftenreihe. Seine Premiere feiert das Buch am Mittwoch, dem 23. April 2025 um 19 Uhr im Albrecht Ade Studio der FABW. Der Band „Schräg“ versammelt wie gewohnt Erzählungen von Studierenden der Akademie für Darstellende Kunst (ADK) und der Filmakademie Baden-Württemberg. Erneut werden Schauspiel-Studierende der ADK drei ausgewählte Geschichten unterhaltsam interpretieren. Für die dramaturgisch und visuell spannende Inszenierung sorgt Filmakademie-Absolventin Jannika Quaas. Musikalisch bereichert wird der Abend zudem durch stimmungsvolle Kompositionen von Filmakademie-Absolventin Sophia Sämann-Brandes und Torsten Brandes. |
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