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Interdisziplinäres Studium

Klassische Erzählformen von Film und TV verlieren im Unterhaltungssektor an Dominanz. Social Media, partizipative Performances, „immersives“ Entertainment, Games und weitere neue Formen des Geschichten-Erzählens bereichern die Branche und verändern Berufsbilder, neue Formate und Ertragsmodelle entstehen. Studierende erwarten zurecht, dass ihre Hochschule sie auf diese veränderliche Realität bestmöglich vorbereitet. Die Antwort der Filmakademie Baden-Württemberg auf diese Herausforderung liegt in einer umfassenden Ausbildung, die von Anfang an auch Kenntnisse außerhalb des eigenen Studienschwerpunktes vermittelt.

Die Gesamtkonzeption des Ludwigsburger Campus mit seinem Vierklang aus Animationsinstitut, Atelier Ludwigsburg Paris (ALP) und der Akademie für Darstellende Kunst ist schon von sich aus interdisziplinär. Schon zu Beginn des Studiums gehört der Kontakt mit Studierenden aus angrenzenden Gewerken und Einrichtungen selbstverständlich dazu. Innerhalb der Filmakademie bestehen große Teile des Grundstudiums aus fachübergreifenden Modulen. Um die Synergien der hier vorhandenen, vielfältigen Expertisen in den Bereichen Kunst, Technik und Forschung zu nutzen und das ganze Potential auszuschöpfen, bieten die Institutionen darüber hinaus gemeinsame interdisziplinäre Veranstaltungen an.

Die angebotenen Veranstaltungen spiegeln die ganze Bandbreite der Themen der Medienbranche. Viermal pro Jahr stellen Studierende ihre Projekte beim großen (Akademie-internen) Pitching vor und vermitteln einen Eindruck von der ungemeinen Vielfalt kreativer Ausdrucksformen, die auf dem Campus gedeihen. Die Campustage hingegen bieten die zwanglose Möglichkeit, das Leben und Lernen auf dem Campus zu reflektieren und zu diskutieren.

Im Rahmen des Curriculums gibt es Labs, in denen Studierende verschiedener Abteilungen Prototypen für Unterhaltungsformate erstellen, in Workshops eine Verschmelzung zwischen Bewegtbild und Bühne kreieren, mit Referent*innen die neusten Hybridformate diskutieren oder mit Hilfe von 3D-Engines neuste technische Entwicklungen auf die eigenen Arbeit übertragen, um diese gemeinsam mit ihren Mitstudierenden kritisch zu hinterfragen.

Sie stehen exemplarisch für das Ausbildungskonzept der Filmakademie. Es folgt dem Credo, Studierenden mit dem ganzen Spektrum ihrer Talente, Schwerpunkte und Ambitionen größtmögliche Spielräume zur Entwicklung einer individuellen künstlerischen Identität zu eröffnen. Die interdisziplinären Angebote sind hierzu ein wichtiger Baustein.


Studienleitung

Juliane Voigtländer
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Lucca Veyhl
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Assistenz Studienleitung
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Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
Staatsministerin für Kultur und Medien