20.01.2026
Talente brauchen Perspektiven – Appell der Filmhochschulen
FABW Network
Talente brauchen Perspektiven – Filmhochschulen appellieren an Politik
Den kompletten Brief finden Sie hier.
In einem gemeinsamen Schreiben haben sich die sieben staatlichen Filmhochschulen Deutschlands an die politische Spitze des Landes gewandt. Sie fordern die unverzügliche Umsetzung des Filmförderungsgesetzes (FFG), um jungen Talenten und der gesamten Filmbranche verlässliche Perspektiven zu sichern.
Die Unterzeichnenden – darunter die Filmakademie Baden-Württemberg, die HFF München und die Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF – betonen die Dringlichkeit: „Junge Filmschaffende brauchen Rahmenbedingungen, um ihre kreativen Projekte auf professionellem Niveau umzusetzen.“
Die Lage der Filmbranche
Die Film- und Medienbranche ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor mit rund 120.000 Arbeitsplätzen und etwa 10 Mrd. Euro Umsatz jährlich. Gleichzeitig steht sie vor großen Herausforderungen: Abschlussfilme und Hochschulproduktionen werden oft erfolgreich ausgewertet, profitieren aber bislang nicht von zentralen Förderinstrumenten – besonders Nachwuchsprojekte sind häufig von Kürzungen betroffen.
Zentrale Forderungen der Filmhochschulen
- Investitionsverpflichtungen und Produktionsressourcen sichern Innovationskraft und Eigenkapital.
- Integration von Hochschulproduktionen in zentrale Förderinstrumente stärkt die Talentförderung.
- Nachhaltige Strukturen fördern kreative Vielfalt, ökologische Verantwortung und internationale Wettbewerbsfähigkeit.
Stimmen aus der Filmakademie Baden-Württemberg
Die Hochschule betont gemeinsam mit Lehrenden und Studierenden: „Filmhochschulen sind Motor für kulturelle Innovation. Ohne politische Unterstützung droht einer ganzen Generation von Filmschaffenden die Perspektive zu fehlen.“