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| Caligari-Preise 2019

Der Förderverein der Filmakademie vergibt Preise im Wert von 50.000 Euro

Im 21. Jahr des Caligari-Wettbewerbs konnte der Förderverein der Filmakademie Baden-Württemberg eine Rekordbeteiligung vermelden. 53 Projekte - so viel wie noch nie - in den Genres szenischer Film, Dokumentarfilm, Serienproduktion, Fernsehjournalismus, Animation, Interaktive Medien, Motion Design und Werbefilm haben sich um den begehrten Caligari beworben. Die Teams setzen sich zusammen aus Studierenden des 3. und 4. Studienjahrs. Diese bewarben sich zum Teil auch mit ihrem prüfungsrelevanten Diplomfilm. Insofernwar die diesjährige Caligari-Preisverleihung eine besondere Leistungsschau.

Die Jurymitglieder hatten zunächst eine Vorauswahl zu treffen und damit die Projekte für die Shortlist zu nominieren. 26 Projekte wurden für die Jurysitzung ausgewählt, 10 Caligari-Preise mit einem Wert von 50.000 Euro konnten vergeben werden. Dabei besteht in jedem Jahr die besondere Herausforderung für die Jurymitglieder darin, dass es sich nicht um fertige Filme handelt, sondern um Projekte, die erst noch verfilmt werden.

Die Jurymitglieder Wiltrud Baier, Andrea Block, Prof. Sabine Hirtes, Friedrich Müller, Rolf Heiler, Matthias Drescher, Yves Alain Lambert, Albrecht Ade und Sarah Gewert unter der Leitung des 1. Vorsitzenden, Matthias Berlinghof, ringen alljährlich um das beste Ergebnis unter künstlerischen sowie inhaltlichen Gesichtspunkten und berücksichtigen auch die Umsetzungschancen mancher gewagter Themen bei ihren Entscheidungen. Dabei spielt der Caligari-Preis über jeweils 5.000 Euro eine entscheidende Rolle. Reise- und Hotelkosten, Gagen, Aufbauten und Requisiten können damit finanziert werden, die umfangreiche Filmausrüstung stellt die Filmakademie aus ihrem Fundus zur Verfügung.

Drei Preise konnten dieses Jahr aus den Mitgliedsbeiträgen der Fördervereinsmitglieder finanziert werden, sieben Caligaris verdanken die Studierenden den Stiftern, die sich für die Förderung des Filmnachwuchses engagieren: Seit Jahren dabei ist die Stiftung Kunst, Kultur und Bildung der Kreissparkasse Ludwigsburg, die Cinecore Motion Pictures GmbH, die Stadt Ludwigsburg, die UFA Fiction GmbH, die Wüstenrot Stiftung, die SV Sparkassenversicherung sowie die Andreas Stihl AG & Co.KG.

Prof. Thomas Schadt bedankte sich in seinem Grußwort für die Arbeit des Fördervereins und hob die Bedeutung des Caligaris für die Vita der Studierenden hervor, die mit ihren Filmen in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich an verschiedenen Festivals teilgenommen haben.

Mit besonderer Freude konnte Matthias Berlinghof, 1. Vorsitzender des Fördevereins, den Oberbürgermeister der Stadt Ludwigsburg, Werner Spec begrüßen.

Simon Kluth, Student im dritten Studienjahr an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg (ADK), führte zum dritten Mal gekonnt durch den Abend und präsentierte anhand kurzer Trailer die nominierten Projekte. Fester Bestandteil der Preisverleihung ist die musikalische Umrahmung durch die Caligari-Band unter Leitung von Andreas Fuchs, die bezugnehmend auf die Filmprojekte zur Freude des Publikums bekannte Filmtitel anspielte.

Vom Lions Club Ludwigsburg-Monrepos e.V., vertreten durch den Mitgliederbeauftragten Dr. Wolfgang Brunk, sowie dem Förderverein des Lions Club, vertreten durch Hans-Jürgen Fink, wurde zum ersten Mal der Justus-Pankau-Gedächtnispreis, benannt nach dem im letzten Jahre verstorbenen Kameramann, vergeben. Prof. Thomas Schadt würdigte das Leben und Wirken von Justus Pankau, der auch an der Filmakademie unterrichtete. Den mit 3.000 Euro dotierten Preis erhielt Rafael Starman für seine Arbeiten an der Filmakademie, hier insbesondere für sein bildgestalterisches Talent.

Am Ende der Veranstaltung verabschiedete sich der bisherige Vorsitzende, Matthias Berlinghof, der nach 17 Jahren im Vorstand des Fördervereins und zuletzt 7 Jahren als dessen Vorsitzender die Leitung an Jürgen Walter, MdL, übergab.

Die Liste der Preisträger*innen können Sie hier abrufen

Weitere Informationen erhalten Sie direkt beim Förderverein der Filmakademie, Ute Puschmann: foerderverein@filmakademie.de