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| DEBÜTFILM „SYSTEMSPRENGER“ IM WETTBEWERB DER 69. BERLINALE

MEHRFACH AUSGEZEICHNETES DREHBUCH VON NORA FINGSCHEIDT ENTSTAND AN DER FILMAKADEMIE BADEN-WÜRTTEMBERG

Die Internationalen Filmfestspiele Berlin haben heute weitere Filme des Wettbewerbs bekanntgegeben, unter denen am Ende die begehrten „Bären“ vergeben werden. Mit dabei ist SYSTEMSPRENGER, der Debütfilm von Filmakademie-Absolventin Nora Fingscheidt (Buch und Regie). Das Drehbuch zum Film wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Emder Drehbuchpreis 2016, dem Thomas Strittmatter Preis 2017 und dem Kompagnon Förderpreis Berlinale Talents 2017. Entwickelt hat es Nora Fingscheidt im Rahmen ihres Studiums in Ludwigsburg. Nach SHAHADA (2010, Regie: Burhan Qurbani) und 24 WOCHEN (2016, Regie: Anne Zohra Berrached) ist SYSTEMSPRENGER somit bereits der dritte Film, der aus der Filmakademie Baden-Württemberg heraus den Sprung in den Wettbewerb der Berlinale geschafft hat.

Im Mittelpunkt des Dramas steht die neunjährige Benni (Helena Zengel). Das zarte Mädchen mit der wilden Energie ist das, was man im Jugendamt einen "Systemsprenger" nennt. Wo sie hinkommt, fliegt sie wieder raus - und legt es auch darauf an. Frau Bafané (Gabriela M. Schmeide) vom Jugendamt versucht mithilfe von Anti-Gewalttrainer Micha (Albrecht Schuch) alles, um ein dauerhaftes Zuhause für Benni zu finden. Dabei will das Mädchen nur eins: wieder bei Mama wohnen. Doch ihre Mutter Bianca (Lisa Hagmeister) hat Angst vor der eigenen Tochter.

SYSTEMSPRENGER ist eine Produktion der kineo Filmproduktion, Weydemann Bros. in Koproduktion mit Oma Inge Film und ZDF Das kleine Fernsehspiel.

Neben Nora Fingscheidt waren mit Yunus Roy Imer (Bildgestaltung), Stephan Bechinger und Julia Kovalenko (Montage), John Gürtler (Musik), Dominik Leube und Oscar Stiebitz (Sounddesign), Jonathan Schorr (Ton), Steve Bache (1. Regieassistent), Luis Schöffend (Geräuschemacher), Marc Fragstein (Aufnahme Geräusche) sowie Linda Bosch (zusätzliches Editing) weitere Filmakademie-Alumni maßgeblich an der Entstehung von SYSTEMSPRENGER beteiligt. Vor allem mit Yunus Roy Imer, Stephan Bechinger und John Gürtler arbeitete Nora Fingscheidt schon während des Studiums häufig zusamnen. So auch bei ihrem Abschlussfilm OHNE DIESE WELT, der 2017 u.a. mit dem Max Ophüls Preis und dem First Steps Award als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde.

Weitere Infos:
www.berlinale.de