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| Dt. FILMPREIS 2020: VIELE FABW-ALUMNI ERFOLGREICH

DEBÜTFILM "SYSTEMSPRENGER" GROSSER GEWINNER

Die Deutsche Filmakademie hat am Freitagabend, 24. April den Deutschen Filmpreis 2020 vergeben. Großer Gewinner war der Debütfilm SYSTEMSPRENGER mit acht Auszeichnungen. Neben den an SYSTEMSPRENGER beteiligten Alumni der Filmakademie Baden-Württemberg konnten sich aber auch weitere Absolventinnen und Absolventen der Ludwigsburger Filmhochschule in insgesamt neun Kategorien über eine LOLA freuen. 

Nora Fingscheidt erhielt die Trophäe für SYSTEMSPRENGER sowohl in den Kategorien Beste Regie als auch Bestes Drehbuch. Das Skript hatte sie noch im Rahmen ihres Studiums an der Filmakademie verfasst. Auch die höchste Auszeichnung LOLA in Gold als Bester Spielfilm ging an SYSTEMSPRENGER. Jubeln durften zudem die Filmakademie-Alumni Stephan Bechinger und Julia Kovalenko (Bester Schnitt) sowie Jonathan Schorr, Dominik Leube und Oscar Stiebitz (Beste Tongestaltung, gemeinsam mit Corinna Zink und Gregor Bonse). Dass auch beim Casting hervorragende Arbeit geleistet wurde, dokumentieren die Preise für Helena Zengel (Beste weibliche Hauptrolle), Gabriela Maria Schmeide (Beste weibliche Nebenrolle) und Albrecht Schuch (Beste männliche Hauptrolle)

Letzterem gelang es sogar, auch die Trophäe für die Beste männliche Nebenrolle für seine darstellerische Leistung in BERLIN ALEXANDERPLATZ (Regie: FABW-Absolvent Burhan Qurbani) einzustreichen. Die moderne Neuinterpretation von Alfred Döblins Roman reüssierte außerdem in vier weiteren Kategorien. Über eine Auszeichnung konnten sich u.a. die Filmakademie-Alumni Leif Alexis, Jochen Laube und Fabian Maubach (LOLA in Silber, Bester Spielfilm) von der Ludwigsburger Firma Sommerhaus Filmproduktion sowie Yoshi Heimrath (Beste Kamera/Bildgestaltung) freuen. Prämiert wurde darüber hinaus FABW-Dozentin Silke Buhr für das Beste Szenenbild

Erneut erfolgreich waren Jochen Laube und Fabian Maubach (Sommerhaus) in der Kategorie Bester Kinderfilm. Gemeinsam mit Clementina Hegewisch erhielten sie die Statue für ALS HITLER DAS ROSA KANINCHEN STAHL.

Einen Freudenhüpfer dürften auch die Alumni des Animationsinstituts der Filmakademie Jan Stoltz und Claudius Urban gemacht haben. Sie gewannen den Preis für die Besten visuellen Effekte und Animation für DIE KÄNGURUH-CHRONIKEN.

Bereits vor der Verleihung stand fest, dass FABW-Alumnus Bora Dagtekin (Buch und Regie) und Produzentin Lena Schömann für DAS PERFEKTE GEHEIMNIS den Preis für den Besucherstärksten Film des Kinojahres mit nach Hause nehmen können.

Auf Grund der Corona-Pandemie fand die Verleihung der wichtigsten nationalen Filmauszeichnung ohne Publikum statt. Moderator Edin Hasanovic kommunizierte mit den Nominierten per Video-Liveschalte. Über die Vergabe der LOLAs stimmt in der letzten Stufe des Wahlverfahrens die Gesamtheit der Mitglieder der Deutschen Filmakademie in allen Kategorien in geheimer Wahl ab.

Die Filmakademie-Alumni Nora Fingscheidt, Julia Kovalenko und Yoshi Heimrath sind Stipendiat*innen der Baden-Württemberg Stiftung und waren mit dem Baden-Württemberg-STIPENDIUM im Rahmen des „Hollywood Workshop Los Angeles“an der UCLA in Kalifornien.

Alle Auszeichnungen und Nominierungen:
www.deutscher-filmpreis.de/preisverleihung/2020/