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| FABW @ MAX OPHÜLS PREIS 2020

7 FILME AUS LUDWIGSBURG IM WETTBEWERB

Mit insgesamt sieben Filmen allein in den Wettbewerbs-Sektionen ist die Filmakademie Baden-Württemberg beim Max Ophüls Preis vertreten. Das gab das Filmfestival in der vergangenen Woche bekannt. Es findet vom 20.-26. Januar 2020 in Saarbrücken statt und zählt seit über 40 Jahren zu den wichtigsten Foren für junge Talente im deutschsprachigen Film. 

Gleich drei FABW-Produktionen nehmen am Kurzfilm-Wettbewerb teil. In ABWEICHEN - DÉVIER (Regie: Oona von Maydell) steht Karoline vor der Kuratierung ihrer ersten großen Ausstellung. Die moderne, selbstbewusste Frau führt eine offene Ehe. Als sie mit dem Künstler Matic etwas trinken geht, beginnt eine Nacht, die viele Fragen aufwirft. SINKENDE SCHIFFE (Regie: Andreas Kessler) kreist um Sara, die es jahrelang in einer Beziehung voller Kontrolle und Gewalt ausgehalten hat. Als die Familie zu einem Ausflug aufbricht, bietet sich plötzlich ein Ausweg. PLUME (Regie: Hannah Weissenborn) schließlich ist eine Koproduktion mit der französischen Filmhochschule La fémis: Kurz vor der Aufnahmeprüfung für den größten Zirkus von Paris wird die Trapezkünstlerin Plume von ihrem Exfreund und Konkurrenten in der Umkleide überrascht. Und plötzlich verliert die sonst so selbstsichere Akrobatin den Boden unter den Füßen.

In der Kategorie Mittellanger Film stellen sich zwei Filme aus Ludwigsburg der Konkurrenz. In LOVE AND 50 MEGATONS (Regie: Cornelius Schick), entstanden am Animationsinstitut der Filmakademie, verlieben sich der Techniker Paul und die Rakete Mary in Zeiten des Kalten Kriegs. Pauls regimetreuer Freund Friedrich nutzt diese verbotene Liebe, um Zustimmung für den atomaren Erstschlag zu bekommen. Gemeinsam versuchen Paul und Mary, das Armageddon zu verhindern. In MASEL TOV COCKTAIL (Regie: Arkadij Khaet, Mickey Paatzsch) bleiben Dimitrij Zuckermann zwei Stunden, um ein Paket zur Post zu bringen. Auf dem Weg dorthin begegnet ihm ein Querschnitt der deutschen Gesellschaft und immer wieder ein Problem, das es auszuhandeln gilt: Seine deutsch-jüdische Identität.

In der Dokumentarfilm-Sektion bereichert SOMMERKRIEG (Regie: Moritz Schulz) den Wettbewerb, der untersucht, wie sich der Drill und die patriotische Indoktrination auf die minderjährigen Teilnehmer*innen eines paramilitärischen Ausbildungscamps in der Ukraine auswirken. 

Last but not least feiert im Wettbewerb Spielfilm feiert FELLWECHSELZEIT (Regie: Sabrina Mertens) seine Uraufführung: Stephanie führt mit ihren Eltern ein Leben der Enge und des Stillstandes. Schon früh flüchtet sie sich in eine abseitige Welt düsterer Fantasien, die von den Spuren vergangener Zeiten genährt werden und nur ihr allein gehören. Eines Tages jedoch dringt ihr Geheimnis in die Realität der Familie vor.

Auch zwei Filme mit hoher Beteiligung von Alumni der Ludwigsburger Filmakademie schafften den Sprung in den Spielfilm-Wettbewerb. In IRGENDWANN IST AUCH MAL GUT (Regie: Christian Werner) sieht sich ein Bestatter plötzlich damit konfrontiert, dass seine Eltern gemeinsam Selbstmord begehen wollen. In TAGUNDNACHTGLEICHE (Regie: Lena Knauss) verschwimmen für einen jungen Mann zunehmend Realität und Wunschvorstellungen, als er sich zunächst in eine Varietékünstlerin und, nach ihrem plötzlichen Tod, in deren Schwester verliebt.

Im Gastprogramm „Filmreif! Bundesfestival Junger Film“ ist darüber hinaus der SciFi-Kurzfilm PROXIMA B (Regie: Stefan Bürkner) zum Thema künstliche Intelligenz zu sehen: An Bord eines Forschungsraumschiffs bringt eine Astronautin einer Androidin das Träumen bei und schafft sich dadurch unwissentlich eine Konkurrentin.

Einer mehrjährigen Tradition folgend wird auch das an der Filmakademie angesiedelte einjährige Weiterbildungsprogramm für Filmproduktion, Finanzierung, Vertrieb und Marketing Atelier Ludwigsburg- Paris in Saarbrücken wieder seine aktuelle Kurzfilmreihe vorstellen. Sie steht in diesem Jahr unter dem Motto: Das Wichtigste ist die Liebe. 


CREDITS
(Quelle: Max Ophüls Preis – www.ffmop.de)

ABWEICHEN - DÉVIER
Regie, Buch, Produzentin: Oona von Maydell
Kamera: Konstantin Pape
Montage: Philipp Majer
Musik: Janis Guckes
Ton: Aliona Goncharenko
Ausstattung: Olga Gredig
Kostüm: Christiane Hoyer
Cast: Amelie Kiefer, Sascha Alexander Geršak, Kerstin Thielemann, Milian Zerzawy, Maria Giulia Krämer
Produktion, Verleih, Weltvertrieb: Filmakademie Baden-Württemberg
Koproduktion: Bingo Bongo Film
Förderung: Saarland Medien, Jugendstiftung Baden-Württemberg, Stadt Neunkirchen

SINKENDE SCHIFFE
Regie: Andreas Kessler
Buch: Stephan Kämpf
Kamera: Leonard Frederic Caspari
Montage: Maximilian Merth
Ton: Nils Eberhardt, Annika Karl, Till Kauffer
Ausstattung: Paul Manleitner, Anh Quynh Nguyen
Kostüm: Lena Nienaber
Casting: Juliane Voigtländer, Jessica Sautter, Lukas Lankisch
Cast: Helena Hentschel, Emil Wipfler, Adrian Zwicker, Stephan Weber
Produzent: Max Breuer, Lukas Lankisch
Produktion, Verleih, Weltvertrieb: Filmakademie Baden-Württemberg

PLUME
Regie: Hannah Weissenborn
Buch: Oona von Maydell
Kamera: Konstantin Pape
Montage: Quirin Grimm
Musik: Jan Pfitzer
Ton: Johann Meis, Noëmy Oraison
Ausstattung: Caspar Frey
Kostüm: Gwenaelle Piret, Johanna Ballweg
Casting: Anouk Abolnik
Cast: Lorette Sauvet, Clément Délpérie, Samy Morri, Louiza Bouchikh
Produzent: Ludwig Meck
Produktion, Verleih, Weltvertrieb: Filmakademie Baden-Württemberg
Koproduktion: La Fémis

LOVE AND 50 MEGATONS
Regie: Cornelius Schick
Buch: Janosch Kosack
Kamera: Matthias Maciej Rolbiecki
Montage: Gürcan Cansever
Musik: Jordan Toms
Ton: Paul Polwaljaew
Ausstattung: Anika Klatt, Christina Masst
Kostüm: Stephanie Zurstegge
Cast: Hendrik Heutmann, Michael Pink, Martina Schöne-Radunski, Barbara Stoll, Tony De Maeyer u. a.
Produzent*innen: Marvin Marte, Josephine Roß
Produktion, Verleih, Weltvertrieb: Filmakademie Baden-Württemberg
Koproduktion: SWR, ARTE
Redaktion: Brigitte Dithard (SWR), Laurence Rilly (ARTE)
Förderung: Caligari Förderpreis 2018

MASEL TOV COCKTAIL
Regie, Casting: Arkadij Khaet, Mickey Paatzsch
Buch: Arkadij Khaet, Merle Teresa Kirchhoff, Mickey Paatzsch
Kamera: Nikolaus Schreiber
Montage: Tobias Wieduwilt
Musik: Andreas Skandy
Ton: Johann Meis
Ausstattung: Lorena Hahn
Kostüm: Mara Laibacher
Cast: Alexander Wertmann, Mateo Wansing Lorrio, Steffen C. Jürgens, Petra Nadolny, Luke Piplies u. a.
Produzent*innen: Christine Duttlinger, Ludwig Meck, Lotta Schmelzer
Produktion, Verleih, Weltvertrieb: Filmakademie Baden-Württemberg
Koproduktion: SWR, ARTE
Redaktion: Brigitte Dithard (SWR), Laurence Rilly (ARTE)

SOMMERKRIEG
Regie: Moritz Schulz
Buch: Tetiana Trofusha, Moritz Schulz
Kamera: Christoph Bockisch
Montage: Wolfgang Purkhauser
Musik: Hannes Bieber
Ton: Johannes Schelle, Sirius Kestel, Bela Brandes
Producer: Louis Wick, Nils Gustenhofen
Produktion, Verleih, Weltvertrieb: Filmakademie Baden-Württemberg

FELLWECHSELZEIT
Regie, Buch, Ausstattung, Kostüm, Casting: Sabrina Mertens
Kamera: Jan Fabi
Montage: Marco Rottig
Ton: Jonathan Rösch, Ole Ohlendorf, Isabella Forster, Willibald Wonneberger, Johann Meis
Cast: Freya Kreutzkam, Zelda Espenschied, Miriam Schiweck, Bernd Wolf
Produzentinnen: Vera Paulmann, Sabrina Mertens
Produktion, Verleih, Weltvertrieb: Filmakademie Baden-Württemberg

IRGENDWANN IST AUCH MAL GUT
Regie: Christian Werner
Buch: Daniel Bickermann, Christian Werner
Kamera: Anne Bolick
Montage: Henning Stöve
Musik: Peer Kleinschmidt
Ton: Rüdiger Fleck, Tobias Adam, Maximilian Pongratz
Ausstattung: Christian Strang
Kostüm: Tini Fetscher
Casting: Karen Wendland
Cast: Fabian Hinrichs, Franziska Walser, Michael Wittenborn, Maresi Riegner, Julia Richter
Produzent: Sebastian Sawetzki
Produktion: Venice Pictures
Koproduktion: ZDF – Das kleine Fernsehspiel
Redaktion: Burkhard Althoff
Förderung: MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg

TAGUNDNACHTGLEICHE
Regie, Buch: Lena Knauss
Kamera: Eva Katharina Bühler
Montage: Julia Kovalenko
Musik: Moritz Schmittat
Ton: Dominik Leube, Oscar Stiebitz
Ausstattung: Christian Strang
Kostüm: Bettina Marx
Casting: Suse Marquardt
Cast: Thomas Niehaus, Sarah Hostettler, Aenne Schwarz, Godehard Giese, Ines Marie Westernströer u. a.
Produzent*innen: Andrea Schütte, Dirk Decker
Produktion: Tamtam Film
Koproduktion: SWR, ARTE
Redaktion: Brigitte Dithard (SWR), Barbara Häbe (ARTE)
Förderung: Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg, Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein (FFHSH), Deutscher Filmförderfonds (DFFF), Kuratorium junger deutscher Film, FFA Filmförderungsanstalt
Verleih: farbfilm verleih

PROXIMA-B
(Quelle: FABW)
Drehbuch, Regie: Stefan Bürkner
Bildgestaltung/Kamera: Marvin Schatz
VFX Supervisor: Denis Krez
Filmmusik: Bernhard Blix
Sounddesign: Johannes Schelle
Schnitt: Elena Schmidt
Szenenbild: Philipp Pit Klemm
Producerinnen: Johanna Röder, Estella Suplit
Produktion: Filmakademie Baden-Württemberg GmbH
Animation-/VFX-Producerin: Tina Vest
Darstellerinnen: Lena Schmidtke, Martina Ebm