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| FILMAKADEMIE-PRODUKTION „PROXIMA-B“ BEI DEN BIBERACHER FILMFESTSPIELEN AUSGEZEICHNET

AUCH FILMAKADEMIE-ALUMNI UNTER DEN GEWINNERN

Am gestrigen Sonntag, 4. November gingen die 40. Biberacher Filmfestspiele mit einer festlichen Preisverleihung zu Ende. Die Filmakademie Baden-Württemberg blieb bei den Auszeichnungen mit den begehrten Biber-Statuen nicht unberücksichtigt. Grund zum Jubeln hatte das Team um Regisseur und Autor Stefan Bürkner, das mit PROXIMA-B den mit 2.000 Euro dotierten „U60-Biber“ für den Besten Mittellangen Spielfilm gewann. Besonders angetan war die Jury von der Leistung des Teams im Hinblick auf das zur Verfügung stehende Budget. Die beeindruckenden visuellen Effekte entstanden am Animationsinstitut der Filmakademie.

Im Science-Fiction-Film PROXIMA-B steht die Landung auf dem gleichnamigen Exo-Planeten bevor. Kapitänin Sternberg soll landen, ihr Begleitroboter Phintia SX-3 an Bord des Mutterschiffs bleiben. Während die vom Pioniergeist getriebene Kapitänin vor Phintia über ihren Traum schwärmt, entfacht sie dadurch in der Androidin denselben Wunsch. Phintia will plötzlich mehr, als nur ihrer Programmierung zu folgen.

Feiern durften auch die Filmakademie-Absolventen Christian Werner (Regie), Michael Knoll (Buch) und Christian Trieloff (Kamera). Ihr Beitrag DER BESUCH wurde mit dem „Kurzfilm-Biber“ ausgezeichnet. Der knapp 15-minütige Film „ist gespickt mit vielen Gelegenheiten, in ein sentimentales Rührstück abzurutschen. Aber es gelingt dem Filmemacher, diese Untiefen meisterhaft zu umschiffen,” so die Begründung der Jury.

Grund zur Freude hatte darüber hinaus Kamera-Absolvent Ralf Noack, der beim Gewinner des „Publikums-Biber“ RAUS (Regie: Philipp Hirsch) für die Bildgestaltung verantwortlich war.

Die Biberacher Filmfestspiele zeichnen deutschsprachige Produktionen in sieben Kategorien aus. Zusätzlich kann ein Ehrenpreis an herausragende Persönlichkeiten des deutschen Films vergeben werden, der in diesem Jahr an Werner Herzog ging. Seit Beginn steht die Förderung des deutschen Filmnachwuchses im Fokus des traditionsreichen Festivals.

Link zum Festival:
www.filmfest-biberach.de

PROXIMA-B
D 2018, 28 min
Regie, Drehbuch: Stefan Bürkner
Bildgestaltung/Kamera: Marvin Schatz
Producer: Johanna Röder, Estella Suplit
VFX Supervisor: Denis Krez
Animation-/VFX-Producer: Tina Vest
Filmmusik: Bernhard Blix
Sounddesign: Johannes Schelle
Schnitt: Elena Schmidt
Szenenbild: Philipp Pit Klemm
Ton: Ingmar Birk Fehrle
Produktion: Filmakademie Baden-Württemberg GmbH
Darsteller: Lena Schmidtke, Martina Ebm