• A-
  • A+

| „MASEL TOV COKTAIL“ GEWINNT PUBLIKUMSPREIS

FABW-PRODUKTION BEIM 41. FILMFESTIVAL MAX OPHÜLS PREIS ERFOLGREICH

Am gestrigen Sonntag, 26. Januar 2020 ging das 41. Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken mit einer feierlichen Gala zu Ende. In die Liste der ausgezeichneten Filme konnte sich auch eine Produktion der Filmakademie Baden-Württemberg eintragen: In der Kategorie Mittellanger Film erhielt MASEL TOV COCKTAIL (Regie: Arkadij Khaet, Mickey Paatzsch) den Publikumspreis

Der Spielfilm MASEL TOV COCKTAIL, entstanden im 3. Studienjahr an der Filmakademie, beschäftigt sich mit einem hochaktuellen Thema: Dimitrij Liebermann (19) ist Jude und hat Tobi geschlagen. Dafür soll er sich entschuldigen. Nur Leid tut es ihm nicht unbedingt. Auf dem Weg zu Tobi begegnet Dimitrij ein Querschnitt der deutschen Gesellschaft und immer wieder ein Problem, das es auszuhandeln gilt: Seine deutsch-jüdische Identität. Eine Bestandsaufnahme.

Jubeln durfte auch Maresi Riegner. Sie gewann den Preis für den Besten Schauspielnachwuchs für ihre darstellerische Leistung im Spielfilm IRGENDWANN IST AUCH MAL GUT, an dem mit Christian Werner (Regie, Buch), Sebastian Sawetzki (Produktion, Venice Pictures), Anne Bolick (Bildgestaltung), Christian Strang (Szenenbild), Henning Stöve (Montage) und Tobias Adam (Ton) eine ganze Reihe von Filmakademie-Alumni mitgewirkt haben. 

Das Filmfestival Max Ophüls Preis widmet sich seit 40 Jahren der Präsentation und Förderung des deutschsprachigen Nachwuchsfilms. Durch seine konzentrierte Ausrichtung ausschließlich auf Arbeiten neuer Talente aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg gilt es als das wichtigste Nachwuchsfilmfestival im deutschsprachigen Raum. Der Kinofilm als audiovisuelle künstlerische Erzählform steht im Mittelpunkt des Festivals. Namensgeber ist der in Saarbrücken geborene, große europäische Filmregisseur Max Ophüls (1902-1957), der als Jude 1933 vor den Nationalsozialisten aus Deutschland fliehen musste. 

MASEL TOV COCKTAIL
Regie: Arkadij Khaet, Mickey Paatzsch
Buch: Arkadij Khaet, Merle Teresa Kirchhoff
Bildgestaltung/Kamera: Nikolaus Schreiber
Montage: Tobias Wieduwilt
Filmmusik: Andreas Skandy
Sound Supervisor: Johann Meis
Sounddesign: Robin Harff 
Szenenbild: Lorena Hahn
Kostümbild: Mara Laibacher
Maskenbild: Selina Schardt
Producer*innen: Christine Duttlinger, Ludwig Meck, Lotta Schmelzer
Produktion: Filmakademie Baden-Württemberg
Koproduktion: SWR, ARTE
Redaktion: Brigitte Dithard (SWR), Laurence Rilly (ARTE)
Darsteller*innen: Alexander Wertmann, Mateo Wansing Lorrio, Gwentsche Kollewijn, Liudmyla Vasylieva, Vladislav Grakovskiy, Moisej Bazijan, Steffen C. Jürgens, Luke Piplies, Isabella Leicht, Dimitri Tsvetkov, Masud Akbarzadeh, Petra Nadolny, Mike Maas
Sprecher: Kaspar Eichel