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| NOMINIERUNGS-FLUT FÜR FABW-ALUMNI BEIM DEUTSCHEN FILMPREIS 2020

"SYSTEMSPRENGER" UND "BERLIN ALEXANDERPLATZ" IN FAST ALLEN KATEGORIEN DABEI

Die Deutsche Filmakademie hat heute die Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2020 bekanntgegeben. Alumni der Filmakademie Baden-Württemberg sind dabei in breiter Front im Rennen um eine LOLA. Der Debütfilm SYSTEMSPRENGER kann 10 Nominierungen auf sich vereinen, die Alumni-Produktion BERLIN ALEXANDERPLATZ ist sogar in 11 Kategorien in der Vorauswahl. Insgesamt sind 21 Absolventinnen und Absolventen der Ludwigsburger Filmhochschule namentlich für die wichtigste nationale Filmauszeichnung nominiert.

Für den bereits vielfach ausgezeichneten Debütfilm SYSTEMSPRENGER hat die Jury Nora Fingscheidt in den Kategorien Beste Regie und Bestes Drehbuch berufen. Das Skript hatte sie noch im Rahmen ihres Studiums an der Filmakademie verfasst. Weitere Nominierungen für SYSTEMPRENGER gab es in der Kategorie Bester Spielfilm sowie in den Sparten Bester Schnitt (Stephan Bechinger, Julia Kovalenko), Beste Filmmusik (John Gürtler) und Beste Tongestaltung (Jonathan Schorr, Dominik Leube, Oscar Stiebitz, gemeinsam mit Corinna Zink und Gregor Bonse). Zudem können die Darsteller*innen Helena Zengel (Beste weibliche Hauptrolle), Albrecht Schuch (Beste männliche Hauptrolle) sowie Gabriela Maria Schmeide und Lisa Haagmeister (Beste weibliche Nebenrolle) auf eine LOLA hoffen.

Die moderne Neuinterpretation von Alfred Döblins Roman BERLIN ALEXANDERPLATZ, die kürzlich im Wettbewerb der 70. Berlinale ihre Weltpremiere feierte, konnte das Auswahlgremium in 11 Kategorien überzeugen, darunter: Bester Spielfilm (Produzenten: Leif Alexis, Jochen Laube, Fabian Maubach), Beste Regie (Burhan Qurbani), Bestes Drehbuch (Martin Behnke, Burhan Qurbani), Beste Kamera/Bildgestaltung (Yoshi Heimrath). Für das Beste Szenenbild ist Filmakademie-Dozentin Silke Buhr nominiert, darüber hinaus die Schauspieler*innen Welket Bungué (Beste männliche Hauptrolle), Jella Haase (Beste weibliche Nebenrolle) und Albrecht Schuch (Beste männliche Nebenrolle).

Jochen Laube und Fabian Maubach von der Ludwigsburger Firma Sommerhaus Filmproduktion konnten zusammen mit Clementina Hegewisch eine weitere Nominierung in der Kategorie Bester Kinderfilm für ALS HITLER DAS ROSA KANINCHEN STAHL einstreichen.

Unser Alumnus Frank Lamm konkurriert mit der Literaturadaption DEUTSCHSTUNDE in der Sektion Beste Kamera/Bildgestaltung um einen Deutschen Filmpreis.

In der Kategorie Beste visuelle Effekte und Animation gingen zwei von drei Nominierungen an die Filmakademie-Absolventen Sven Martin (ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK) und Jan Stoltz (DIE KÄNGURUH-CHRONIKEN).

Die LOLA in der Tasche haben bereits FABW-AlumnusBora Dagtekin(Buch und Regie) und Produzentin Lena Schömann. Ihr Film DAS PERFEKTE GEHEIMNIS wird als Besucherstärkster Film des Kinojahres ausgezeichnet.

Die Nominierungen für den Deutschen Filmpreis werden, nach einer Vorauswahl durch drei Kommissionen, von sämtlichen Mitgliedern der Deutschen Filmakademie in geheimer Wahl vorgenommen. Die Mitglieder sind dabei, entsprechend ihrer Sektionszughörigkeit, nur in bestimmten Kategorien stimmberechtigt.

In der finalen Stufe des Wahlverfahrens stimmt die Gesamtheit der Mitglieder dann in allen Kategorien in geheimer Wahl über die LOLA-Gewinner*innen ab, die erst bei der Preisverleihung am 24. April 2020 im Palais am Funkturm in Berlin bekanntgegeben werden.

Alle Nominierungen:
www.deutscher-filmpreis.de/preisverleihung/2020/