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| TV PREMIERE AM KARFREITAG: "FRIEDEMANN VOGEL – VERKÖRPERUNG DES TANZES"

FILMAKADEMIE-DIPLOMFILM PORTRÄTIERT DEN STARTÄNZER DES STUTTGARTER BALLETTS

 

Ein deutscher Tänzer an der Spitze der Ballettwelt - eine absolute Rarität: Friedemann Vogel, Erster Solist des Stuttgarter Balletts, hat die bedeutendsten Ballettbühnen der Welt erobert. An der Seite der Primaballerinen des 21. Jahrhunderts begeistert er das heimische wie das internationale Publikum. Der dokumentarische Porträtfilm FRIEDEMANN VOGEL – VERKÖRPERUNG DES TANZES begleitet den Tänzer in seinem Alltag ausgehend vom Stuttgarter Ballett über Berlin, Stockholm und Moskau bis nach Tokio. Die erste Lang-Dokumentation über Friedemann Vogel entstand als Diplomprojekt von Regisseurin Katja Trautwein im Studiengang Fernsehjournalismus an der Filmakademie Baden-Württemberg. Seine TV-Premierefeiert der Film im SWR Fernsehen am Karfreitag, 10. April 2020 um 14 Uhr. Eine weitere TV-Ausstrahlung folgt am 4. Juli 2020 um 22:55 Uhr auf 3sat. In den Mediatheken der Sender ist die Dokumentation jeweils einen Tag vor dem Sendetermin abrufbar und dann ein Jahr lang verfügbar.

Mit seiner außergewöhnlich vollkommenen Körperlinie gelingt es Friedemann Vogel scheinbar mühelos das Perfektionsstreben des klassischen Balletts zu erreichen. Neben zahlreichen signifikanten Tanzpreisen und Tanzauszeichnungen, wie die Ernennung zum „Dancer of the Year“ im Jahr 2010 sowie erneut 2019, hat ihm das Land Baden-Württemberg 2015 den Titel "Kammertänzer" verliehen. Zu den globalen Gastspielen hält sich eine Konstante in Friedemann Vogels sagenhafter Karriere: Der gebürtige Stuttgarter ist seinen schwäbischen Wurzeln treu geblieben. Seit seinem Abschluss tanzt er in der Kompagnie der namhaftesten Balletttraditionsstätte Deutschlands - dem Stuttgarter Ballett.

Dort feierte Friedemann Vogel 2019 sein 20-jähriges Bühnenjubiläum. Mittlerweile ist er 40 Jahre alt, doch ans Aufhören denkt er noch nicht. Der 60-minütige Porträtfilm begleitet den Ausnahmekünstler in seinem Lebens- und Schaffensalltag ausgehend von der Heimat bis auf das ganz große internationale Parkett, etwa bei der "World Ballet Stars Gala" in Moskau und beim "World Ballet Festival" in Tokio. An das Royal Swedish Ballet in Stockholm wird Friedemann Vogel eingeladen, um die Direktionszeit von Nicolas Le Riche zu eröffnen. Nach Berlin folgt er dem Ruf seiner langjährigen Tanzpartnerin Polina Semionova zu ihrer Gala „Polina and Friends“. Und wenn Friedemann Vogel nicht selbst unterwegs ist, kommt die Weltspitze zu ihm in seine Heimat. Gemeinsam mit dem Filmteam hat der kanadische Startänzer Guillaume Côté dort an der von ihm eigens für den Schwaben kreierten Choreografie "Cadavre Exquis" gearbeitet.

Der Film von Katja Trautwein, gebürtig aus Bietigheim-Bissingen, folgt Friedemann Vogels Maxime, den Moment mit voller Konzentration auszukosten. Die Produktionszeit mit internationalen, oft spontanen Dreharbeiten in fünf Ländern betrug zwei Jahre.

Mit: Marcia Haydée, Reid Anderson, Tamas Detrich, Nicolas Le Riche, Masashi Miura, Alicia Amatriain, Roberto Bolle, Léonore Baulac, Maria Eichwald, Guillaume Côté, Roman Novitzky, Thomas Lempertz, Volker Schlöndorff, Polina Semionova, Olga Smirnova, Macharbek Wasijew u.a.

FRIEDEMANN VOGEL – VERKÖRPERUNG DES TANZES ist eine Koproduktion des SWR (Südwestrundfunks) mit der Filmakademie Baden-Württemberg. Autorin ist Katja Trautwein. Betreuung des Diplom-/Abschlussfilms: Joachim A. Lang. Die Redaktion liegt bei Harald Letfuß (SWR).

Pressekontakt SWR: Ursula Foelsch, Tel. 0711 929 11034, ursula.foelsch@SWR.de

Social Media Auftritt des Films:
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