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| BERLINALE 2017: GWFF PREIS FÜR DEN BESTEN ERSTLINGSFILM

DREI NOMINIERUNGEN FÜR DIE FILMAKADEMIE BADEN-WÜRTTEMBERG

Seit 2006 wird der von der Gesellschaft zur Wahrnehmung von Film- und Fernsehrechten gestiftete GWFF Preis Bester Erstlingsfilm bei der Berlinale verliehen. In diesem Jahr haben Festivaldirektor Dieter Kosslick und die Leiter der Sektionen Wettbewerb, Panorama, Forum, Generation und Perspektive Deutsches Kino gemeinsam 16 Debütfilme nominiert.

In der Sektion Perspektive Deutsches Kino fiel die Wahl auf insgesamt vier Filme. Drei davon sind (Ko-)Produktionen der Filmakademie Baden-Württemberg: die Diplomfilme BACK FOR GOOD (Regie: Mia Spengler) und  MILLENNIALS (Regie: Jana Bürgelin) sowie der Drittjahresfilm DIE TOCHTER  (Regie: Mascha Schilinski). Auch der vierte nominierte Beitrag stammt von einem Studierenden der Filmakademie DIE BESTE ALLER WELTEN von Adrian Goiginger entstand allerdings als externe Produktion.

Der GWFF Preis Bester Erstlingsfilm ist mit 50.000 Euro dotiert und wird von der Gesellschaft zur Wahrnehmung von Film- und Fernsehrechten (GWFF) gestiftet. Das Preisgeld teilen sich Regisseure und Produzenten des Preisträgerfilms. Zudem wird der Regisseurin oder dem Regisseur ein hochwertiger „Viewfinder“ als nützliches Werkzeug und Erinnerungsstatuette überreicht.

Eine dreiköpfige Jury entscheidet über die Preisvergabe, bestehend aus dem Regisseur Jayro Bustamante (Guatemala), der Schauspielerin Clotilde Courau (Frankreich) sowie dem Autor, Regisseur und Produzent Mahmoud Sabbagh (Saudi-Arabien). Die Gewinner werden am 18. Februar bei der offiziellen Preisverleihungsgala im Berlinale Palast bekannt gegeben.

Mia Spenglers Abschlussfilm BACK FOR GOOD erzählt die Geschichte von Angie, einem ehemaligen Trash-TV-Starlet (Kim Riedle), ihrer verhassten Mutter (Juliane Köhler) und ihrer pubertierenden Schwester (Leonie Wesselow), die ihre Rolle im Leben allesamt neu definieren müssen.

Das Wirklichkeit und Fiktion verbindende Großstadtmärchen MILLENNIALS spürt dem Lebensgefühl von Anne und Leo nach, zweier Anfang 30-jähriger, die nach einem eigenen Weg suchen, sich in einer Welt, in der alles möglich scheint, zurechtzufinden.

Der Spielfilm DIE TOCHTER spürt am Beispiel der siebenjährigen Luca der Frage nach, wie Trennungskinder ihre Position gegenüber den getrennten Eltern in Bezug auf Abstand und Nähe neu definieren müssen.

DIE BESTE ALLER WELTEN folgt dem siebenjährigen Adrian in die abenteuerreiche Welt seiner heroinabhängigen Mutter – eine Liebesgeschichte der anderen Art. Adrian Goiginger, Regiestudent an der Filmakademie Baden-Württemberg, hat sein Studium ein Jahr ruhen lassen, um sich diesem externen Projekt zu widmen.

Link zur Pressemitteilung der Berlinale:
https://www.berlinale.de/de/presse/pressemitteilungen/alle/Alle-Detail_36564.html

BACK FOR GOOD
Regie: Mia Spengler
Drehbuch: Stefanie Schmitz, Mia Spengler
Kamera: Falko Lachmund
Producer: Rebecca Schröder, Bianca Laschalt
Darsteller: Kim Riedle, Juliane Köhler, Leonie Wesselow, Nicki von Tempelhoff
Produktion: Filmakademie Baden-Württemberg, Zum Goldenen Lamm Filmproduktion
SWR / MFG Filmförderung

MILLENNIALS
Regie: Jana Bürgelin
Kamera: Florian Mag
2. Kamera: Pierre Enz
Filmmusik: Nicolai Krepart
Ton: Adriana Espinal Ortiz, Christian Heiter
Sounddesign: Marcus Fass
Schnitt: Jana Bürgelin, Jan Bihl
Producer: Cosima Degler, Julia Golembiowski
Darsteller: Anne Zohra Berrached, Leonel Dietsche, Jan Koslowski, Anna Herrmann, Claudia Lorentz
Produktion: Filmakademie Baden-Württemberg in Kooperation mit der Filmuniversität Babelsberg

DIE TOCHTER
Regie: Mascha Schilinski
Kamera: Fabian Gamper
Sounddesign: Claudio Demel
Ton: Claudio Demel, Bernhard Koepke
Schnitt: Svenja Baumgärtner
Szenenbild: Madeleine Schleich
Producer: Anne Schmidt, Ruben Steingrüber
Darsteller: Artemis Chalkidou, Karsten Antonio Mielke, Helena Zengel
Produktion: Filmakademie Baden-Württemberg in Kooperation mit der Filmuniversität Babelsberg