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| FILMAKADEMIE-PRODUKTIONEN BEIM 40. FILMFESTIVAL MAX OPHÜLS PREIS:

JUNGER LUDWIGSBURGER FILM IN SAARBRÜCKEN

Mit insgesamt acht Filmen ist die Filmakademie Baden-Württemberg ab kommendem Montag auf dem renommierten Saarbrückener Filmfestival Max Ophüls Preis vertreten. Drei Filme sind in den Wettbewerbskategorien „Mittellanger Film" und "Kurzfilm" nominiert, drei weitere werden in den Reihen MOP-Watchlist, MOP-Shortlist sowie MOP-Industry zu sehen sein. Darüber hinaus präsentiert das Festival in der Sonderreihe PERSPEKTIVE DEUTSCHES KINO zwei Filmakademie-Produktionen eines etablierten Absolventen der Ludwigsburger Kaderschmiede.

Den Ludwigsburger Filmreigen eröffnet im „Wettbewerb Mittellanger Film“ der Diplomfilm DAS ROTE RAD von Nicolas Ehret. Das Kriegsdrama um einen siebenjährigen Jungen, dem außer seinem roten Fahrrad nichts geblieben ist, spielt im Hier und Jetzt und wurde an verschiedenen Orten rund um Ludwigsburg gedreht. DAS ROTE RAD konkurriert mit 13 weiteren Produktionen um einen Jury- und einen Publikumspreis.

Den Sprung in den Kurzfilm-Wettbewerb haben zwei Spielfilme aus Ludwigsburg geschafft: Neben AM CU CE – MEIN GANZER STOLZ (Regie: Hannah Weissenborn) über den rumänischen Fernfahrer Stancu, der hin- und hergerissen ist zwischen Lieferdruck und der Sorge um seinen Neffen Dragan, ist auch die Filmakademie-Produktion HOT DOG (Regie: Marleen Valin, Alma Buddecke) nominiert: Der Kurzfilm erzählt von der Liebes- und Leidensgeschichte einer jungen Frau mit ihrer Vagina.

Darüber hinaus bieten die Reihen „MOP-Shortlist“ und „MOP-Watchlist“ mit einer Auswahl der besten Nachwuchsfilme einen Einblick in die enorme Vielfalt hochwertigen filmischen Schaffens im deutschsprachigen Raum. Hier zeigt die Filmakademie mit dem Dokumentar-Kurzfilm WE WILL SURVIVE (Regie: Nele Dehnenkamp) sowie dem Diplomfilm SCHWIMMEN (Regie: Luzie Loose) Beispiele für die Bandbreite an filmischen Werken, die die Ludwigsburger Filmschule jedes Jahr hervorbringt.

Außerdem werden in der Sonderreihe „Perspektive Deutsches Kino beim Filmfestival Max Ophüls Preis“ gleich zwei Produktionen von Filmakademie-Absolvent Thomas Stuber präsentiert: Zum einen TEENAGE ANGST, den er im 3. Jahr seines Studiums realisierte, und zum anderen sein Diplomfilm VON HUNDEN UND PFERDEN, mit dem der mittlerweile etablierte Filmemacher 2012 den Studenten-Oscar gewinnen konnte.

Zudem wird bei „Kurz.Film.Tour - Der Deutsche Kurzfilmpreis“ eine Auswahl an Kurzfilmen präsentiert, die im letzten Jahr mit dem Deutschen Kurzfilmpreis ausgezeichnet wurden oder für ihn nominiert waren: Teil der Reihe ist auch der Smartphone-Thriller FOLLOWER von Jonathan Behr.

Darüber hinaus wurde der Serienpilotfilm BLÜHE IN FRIEDEN von Stefan Bürkner (Regie), Tibor Kovac und Amadeus Erlemann (Konzept) in die Reihe MOP-Industry eingeladen. Und last but not least wird auch in diesem Jahr wieder das Atelier Ludwigsburg-Paris seine traditionelle Kurzfilmreihe präsentieren, die in Zusammenarbeit mit ARTE entstanden ist. Dieses Mal zum Thema „Hast du schon gehört?“.

Das Filmfestival Max Ophüls Preis gilt als eines der wichtigsten deutschsprachigen Nachwuchsfilmfestivals zur Förderung junger Regisseur*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Es versteht sich als wichtigstes Forum für die Förderung neuer Talente und kann für sich beanspruchen, das einzige explizite Nachwuchsfilmfestival im deutschsprachigen Raum zu sein. Vom 14. bis zum 20. Januar wird dem Publikum und den Fachbesucher*innen unter der Leitung von Svenja Böttger ein vielseitiger und zugleich fokussierter Blick auf das aktuelle Filmschaffen geboten.

Weitere Informationen zu den Filmen unter www.max-ophuels-preis.de