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| Internationales Büro der Filmakademie nimmt Arbeit auf

Staatssekretärin Olschowski: Zusätzliche Landesmittel ermöglichen Internationalisierung der Lehre und Ausbau der führenden Position der Filmakademie

Die Filmakademie hat Anfang des Monats ein neues Internationales Büro eingerichtet. Im Zentrum der Maßnahme steht die optimale Vorbereitung der Studierenden auf einen Arbeitsmarkt, der auch nach dem Abklingen der gegenwärtigen Pandemie noch von einem großen Maß an Internationalität geprägt sein wird. 

Staatssekretärin Petra Olschowski, Vorsitzende des Aufsichtsrates der Filmakademie: „Die Internationalisierung der Lehre ist ein zentrales Element des Strategiepapiers ‚Filmakademie 2030‘. Das Land stellt für die Internationalisierung längerfristig über 300.000 Euro jährlich bereit. Mit innovativen Projekten wollen wir die Position der Filmakademie als führende Film- und Medienhochschule im deutschsprachigen Raum stärken und ausbauen. Ich bin sicher, dass wir damit auch ein Signal für ein weltoffenes, lebendiges und erfolgreiches kulturelles Leben in Baden-Württemberg senden.“ Gerade in Zeiten der Coronakrise sei es wichtig, eine Perspektive zu eröffnen, die über die aktuell geltenden Beschränkungen der Mobilität und des Zusammenlebens hinausblicke, so die Staatssekretärin weiter.

Das Internationale Büro hat die Aufgabe, studentische Mobilität, Internationalisierung der Lehre und zweisprachige (deutsch-englische) Unterrichtsangebote in den kommenden Jahren substanziell auszubauen. Das Animationsinstitut beteiligt sich an dieser Initiative mit einer eigenen Stelle, die die internationalen Projekte und Initiativen für diesen Bereich im engen Schulterschluss mit dem Internationalen Büro koordiniert. Programme und Partnerschaften können jetzt in neuen Größenordnungen und auch innerhalb der Akademie stärker vernetzt gedacht werden. Die studentische Mobilität wird zu einem festen Bestandteil des Studienverlaufs erhoben, ebenso soll die Umstellung des Curriculums auf ein bilinguales Hauptstudium zu einer substantiellen Erhöhung der Zahlen ausländischer Studierender an der Filmakademie führen. 

„Die Filmbranche internationalisiert sich von Jahr zu Jahr stärker. Deswegen wollen wir unseren Studierenden die besten denkbaren Perspektiven bieten, in diesem Umfeld beruflich Fuß zu fassen,“ so Prof. Thomas Schadt, Geschäftsführer der FABW. „Ganz wichtig sind eigene Auslandserfahrungen, die wir unseren Studierenden jetzt viel stärker ermöglichen und zugleich von diesen einfordern wollen. Bei allen Möglichkeiten der Kommunikation über das Internet gehört das Reisen als notwendige persönliche Erfahrung weiterhin fest dazu.  Außerdem wollen wir begabte Studierende auch außerhalb des deutschsprachigen Raumes für ein Studium in Ludwigsburg begeistern und so zur Internationalisierung - und damit zur Relevanz - des Medienstandortes beitragen.“

Die weitreichenden Maßnahmen werden in den kommenden Jahren schrittweise umgesetzt, die Filmakademie wird die Öffentlichkeit weiterhin über die Entwicklungen informieren.

Prof. Andreas Hykade, Leitung Animationsinstitut der FABW: „Unser Ziel im Bereich Animation ist es, die weltweit größten Talente zu einem Projektstudium am Animationsinstitut zu bewegen und dadurch unseren Standort zu einem internationalen Magnet für Alumni des Animationsinstituts und anderer europäischer Schulen auszubauen. Um dies zu erreichen, brauchen wir Maßnahmen, die die Diversität in der Studierendenschaft erhöhen, damit die internationale Zusammenarbeit schon im Studium erprobt werden kann; Maßnahmen, die den Blick der Studierenden für kulturelle, wirtschaftliche und künstlerische Unterschiede in Europa und der ganzen Welt schärfen; Maßnahmen, die uns erlauben, voneinander zu lernen und so die eigenen Stärken auszubauen. All dies kann nur funktionieren, indem wir die Welt zu uns holen und in die Welt hinausgehen.“

Das Team des Internationalen Büros setzt sich aus Mitarbeitenden zusammen, die Erfahrungen aus den Bereichen Studierendenaustausch, Internationale Kooperationen, Konfliktmanagement, Gremienarbeit, Zusammenarbeit mit Stiftungen, Außenpolitik und Europäische Förderprogramme mitbringen. 

„Das Internationale Büro der Filmakademie ist ein Ausdruck des Optimismus und ein Bekenntnis zu einer von freiheitlichem Austausch - nicht von Abschottung - geprägten Zukunft,“ betont Guido Lukoschek, Leitung Internationales Büro der FABW. „Ich freue mich über das entgegengebrachte Vertrauen und ganz besonders darauf, mit einem herausragend qualifizierten Team die bevorstehenden Aufgaben anzupacken.“